Wir feiern 2. Geburtstag!

Am 4. Oktober 2014 ist ein paar Leuten, die sich gerne über die Bücher von Diana Gabaldon und die TV-Serie unterhalten haben, die Idee gekommen, eine Gruppe für Gleichgesinnte bei Facebook zu gründen.

Für den gesitteten Austausch von Informationen.

Informationen tauschen wir immer noch aus, aber mit den Sitten… öhm …egal.🙂

Da wir also in ein paar Tagen unseren zweiten Geburtstag feiern, haben wir uns zu diesem Anlass ein Gewinnspiel ausgedacht. Die Anfangsbuchstaben der Lösungen auf folgende Fragen ergeben das Lösungswort. Schickt uns dieses bitte per Mail an outlanderde@web.de mit dem Hinweis: 2. Geburtstag.

Einsendeschluss ist der 4.10.2016 um 23.59  Uhr!

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir  Jamie und Claire, handgefertigt von Saskia, ein Steinkreisteelicht, gefertigt von Melanie und einen Autogrammaufkleber von Diana Gabaldon!

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Los gehts! Viel Glück!

1. … Bain
2. Vorname von Jamies Schwager
3. Wo besucht Jamie eine Audienz bei König Louis?
4. Name von Jamies Mutter
5: Jamies Anwesen in Schottland
6. Claires zweiter Vorname
7. Claires gälischer Spitzname
8. Jamies „Adoptivsohn“
9. Maître 
10. Stallmeister: Old …
11. Duke of …
12. Black Jacks Nationalität
13. Franks Nachname
14. Wo spielt Outlander?

 

Der Gewinner wird hier im Blog bekannt gegeben und per Mail informiert!

 

Teilnahmebedingungen

(1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

(2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar.

(3) Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Facebookgruppe https://www.facebook.com/groups/OutlanderDeutschland/

(4) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie sämtliche Gewinnspielfragen beantwortet und die Lösung per E-Mail an outlanderde@web.de sendet. Der Teilnehmer ist für die Richtigkeit, insbesondere seiner E-Mailadresse, selbst verantwortlich. Der Eingang der Gewinnspielantworten hat innerhalb der im Gewinnspiel genannten Frist zu erfolgen. Zur Überprüfung der Fristwahrung dient der elektronisch protokollierte Eingang der E-Mail bei uns.

(5) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

(6) Diese Nutzungsbedingungen können jederzeit ohne gesonderte Benachrichtigung geändert werden.

(7) Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt und erklärt sich mit seiner Teilnahme einverstanden, in diesem Blog namentlich erwähnt zu werden.

(8) Teilnahme möglich bei allen Einwohnern Deutschlands, der Schweiz und Österreich. Ein Versand des Gewinns ausserhalb der EU erfolgt nicht.

Review Staffel 2 Episode 6 – Best laid schemes

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Folge 6 der zweiten Staffel, „Best Laid Schemes…“ oder auch „Das Versprechen“ beginnt mit einem Streit zwischen Murtagh und Jamie. Als Murtagh die Details für das Duell klären will, erzählt Jamie ihm, dass es abgesagt wurde, gibt aber keinen Grund an. Murtagh wird daraufhin sauer und unterstellt Jamie, er würde seine Meinung so oft ändern wie eine Frau, die ihre Tage hat und verlässt den Raum.

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Die hochschwangere Claire hilft währenddessen dem Henker Monsieur Forez dabei, einen Mann für sein Begräbnis vorzubereiten. Er erzählt, dass der König ihn dazu beauftragt hat, seinem eigentlichen Job nachzugehen. Er soll einige Leute, die den dunklen Künsten nachgehen, sowie ihre Unterstützer hängen, strecken und vierteilen. Detailreich erklärt er Claire, wie er genau vorgehen wird. Mit einem Lächeln auf den Lippen rät er einer nun etwas blassen Claire, dass wohl Maître Raymond bessere Gesellschaft für sie wäre. Dies ist ganz klar als Warnung gedacht.

Ich finde in der Serie kommt nicht so gut rüber, dass Claire und Monsieur Forez eigentlich eine ganz gute Beziehung, wenn nicht sogar Freundschaft, entwickelt haben, während sie zusammen im Hospital gearbeitet haben, aber ich kann verstehen, dass das in der Serie zu lange gedauert hätte und manche Rollen deswegen stark gekürzt werden mussten.

 

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Claire versteht die Warnung und eilt sofort zu Maître Raymond, um ihm von den Plänen des Königs zu erzählen. Dieser nimmt jedoch die Warnung zunächst nicht allzu ernst, da der Urgroßvater des Königs das gleiche vor Jahrzehnten schon einmal praktiziert hatte und alle Gefangenen wieder freigelassen wurden, nachdem sie als Buße Satan entsagt hatten. Als Claire ihm erzählt, dass es dieses Mal anders ablaufen wird, da sich Monsieur Forez auf mehrere Hinrichtungen vorbereitet, versteht Maître Raymond den Ernst der Lage und die Gefahr, in die Claire sich begeben hat, um ihn zu warnen. Claire antwortet darauf nur, dass Freunde so etwas füreinander tun. Er versichert Claire, dass er die Stadt sofort verlassen wird, aber dass er und Claire sich noch einmal wiedersehen werden, in diesem Leben oder einem anderen. Auch Maître Raymond hat in den Büchern eine größere Rolle, er lädt Claire sogar in sein „Geheimversteck“ ein, wo die beiden sich über ausgestorbene Tiere unterhalten und man bekommt ein paar Hinweise auf seine interessante Geschichte.

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Am Abend massiert Jamie Claires Füße, was er auch für Jenny öfter gemacht hat, als sie schwanger war. Er meint, dass die beiden quitt sind, Claire hat zwar sein Leben gerettet, aber er dafür Claires mindestens genauso oft. Er schuldet Frank absolut nichts, da Claire sich zwischen ihm und Jamie entscheiden musste und aus freien Stücken Jamie gewählt hat. Claire wendet ein, dass Frank unschuldig ist, Jamie ist jedoch der Meinung dass das, was Black Jack ihm angetan hat, schlimmer ist als der Tod und nur überwunden werden kann, wenn einer von ihnen tot ist. Der einzige Grund, Black Jack am Leben zu lassen, ist Charles Stuart. Jamie und Claire haben alles versucht, um ihn aufzuhalten und Culloden Moor scheint schon fast unausweichlich. Wenn es zum Schlimmsten kommen sollte, möchte Jamie wissen, dass Claire einen sicheren Ort hat, an den sie gehen kann, einen Ort, an dem sich jemand um sie und das Kind kümmern kann, mit einem Mann, der sie liebt. Er bittet sie um das Versprechen, dass sie zurück durch die Steine zu Frank geht, wenn es dazu kommen sollte. An dieser Stelle ertönt das Frank-Theme, das sofort in das Jamie-und-Claire-Theme übergeht, als Jamie Claires Babybauch küsst und seinen Kopf darauf ablegt. Keiner sieht das besorgte Gesicht des anderen. Bear McCreary macht echt einen tollen Job mit der Musik.

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Am nächsten Morgen ist Claire dabei, ein Pockenmittel zu erstellen. Murtagh ist noch vom vorherigen Streit mit Jamie genervt und versteht den Grund nicht, warum man eine Pockenerkrankung fälschen möchte. Claire und Jamie erklären ihm, dass einige Leute in den Bonnie Prince investieren wollen, wenn sein Weingeschäft mit dem Comte Saint Germain ein Erfolg sein sollte. Würden jetzt erneut die Pocken in seinem Lagerhaus auftreten, müsste der Wein zerstört werden, wie es schon in Folge 1 mit dem Schiff des Comtes geschehen ist. Die Investition des Prinzen wäre gescheitert, niemand würde ihn mehr unterstützen wollen und er wäre gezwungen, zurück nach Rom zu gehen. Murtagh versteht das ganze Problem nicht und ist dafür, Charles einfach die Kehle durchzuschneiden. Claire versucht währenddessen Fergus zu erklären, wie er die verschiedenen Tränke und Mittel anzuwenden hat, er ist aber abgelenkt durch einen Verband. Es macht wirklich Spaß, Romann Berrux zuzugucken, er scheint vor der Kamera genau so viel Spaß zu haben wie dahinter.

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Claire freut sich, dass das Pockenmittel gut funktioniert, aber Murtagh hat genug. Er fragt, ob nach den ganzen Maskeraden und Spielen nicht eine schöne Runde Scharade angebracht wäre. Türenknallend stürmt er nach draußen. Während Jamie unter Bauchkrämpfen leidet, wird ihm und Claire zeitgleich klar, dass sie Murtagh alles erzählen müssen, wenn sie weiterhin auf seine Hilfe hoffen wollen. Auf dem Innenhof beichtet Jamie Murtagh letztendlich alles, und an Murtaghs Antwort erkennt man, wie sehr er Jamie vertraut. Anstatt ihn anzuzweifeln meint er nur trocken, dass er Jamie nicht widersprechen wird, wenn er der Meinung ist, dass seine Frau eine Hexe sei. Jamie rechnet nicht mit dem Faustschlag, den Murtagh an dieser Stelle austeilt. Denn er ist sauer darüber, dass Jamie nicht von Anfang an die Karten auf den Tisch gelegt hat. Als Murtagh seine schmerzende Hand ausschüttelt und Jamie sich mit seiner über den Kiefer fährt, ist zwischen den beiden wieder alles gut.

In den Büchern wird nicht explizit klar, dass Murtagh weiß, dass Claire aus der Zukunft ist. Im Graphic Novel „Feuer und Stein – Eine Liebe in den Highlands“ sieht Murtagh Claire jedoch, als sie in der Vergangenheit ankommt. Falls das auch die Vorgeschichte der Serie ist, kann man verstehen, warum er Jamie so schnell glaubt.

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In der nächsten Szene brechen Jamie und Fergus auf, um die Wachen des Comte mit „Pocken“ zu infizieren. Claire ist alleine mit Murtagh, der sie etwas über die Jakobiten ausfragt. Sie erklärt ihm mit traurigem Blick, dass sie jedoch nichts Genaues über bestimmte Personen weiß, Murtagh, Jamie, sie alle. Murtagh wirft ihr einen mitfühlenden Blick zu und sagt, dass er diese Last nicht tragen möchte, die sie aushalten muss. Er hält daraufhin Claires Hände, die über ihrem Bauch verschränkt sind und somit ist auch zwischen ihm und Claire alles vergeben und vergessen.

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Nun sieht man Jamie und Fergus durch die Landschaft reiten, bis sie schließlich in „Le Havre“ ankommen. Dysart Harbour ist wirklich sehenswert, wenn man einmal in Schottland sein sollte. Es ist wirklich faszinierend, die Unterschiede in der Serie und im Original zu sehen. Die Häuserzeilen, die man direkt am Hafen sieht, existieren nämlich in Wirklichkeit gar nicht!

Fergus schleicht sich durch das Lagerhaus und jubelt den Wachen zwei mit Claires Trank versetzte Flaschen Wein unter und reibt die Tinktur in die Innenseiten der Jacken. Am nächsten Morgen kommen beide wieder in Paris an. Sie haben nicht abgewartet, ob der Plan aufgegangen ist. Jamie versichert Claire jedoch, dass wenn jemand „Pest und Krankheit“ verteilen kann, es die beiden sind. Dann fällt er nach seiner langen Nacht zu Claire ins Bett.

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Jamie wird von Charles zu Madame Elise bestellt, wo dieser schon zusammen mit dem Comte Saint Germain auf ihn wartet. Die beiden erzählen ihm, dass die Wachen im Lagerhaus von einer mysteriösen Krankheit geplagt werden. Da der Hafenmeister sich nicht bestechen lässt, wurden die Männer erst einmal versteckt, aber mit Sicherheit demnächst vermisst, deshalb muss schnell gehandelt werden. Es wird beschlossen, dass Jamie die „Ehre“ zuteilwird, den Wein sofort aus Le Havre abzuholen, um die Zerstörung des Weins zu vermeiden. Da der Comte Jamie nicht traut, wird er ihn begleiten.

Jetzt folgt eine lustige Szene, in der Murtagh nicht sehr erfreut darüber ist, dass Suzette ihn in schicke Klamotten steckt. Der Plan ist, dass Murtagh sich als französischer Straßenräuber verkleidet und mit angeheuerten Männern die Kutsche angreift, in der Jamie und der Comte reisen werden. Während einer ernsthaften Diskussion über das Risiko, das Murtagh und Jamie eingehen werden, schwenkt die Kamera immer wieder zu ersterem, der wirklich nicht zufrieden in seinen noblen Klamotten ist. Er bittet Jamie darum, ihn umzubringen falls er gefangen genommen wird, da er nicht in seiner Aufmachung gehängt werden möchte. Daraufhin verschwindet er mit Suzette, die ihm anbietet, ihm aus seiner Kleidung zu helfen. In dieser Szene müsst ihr unbedingt auf Murtagh achten, Duncan Lacroix ist wirklich ein toller Schauspieler!

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Als Jamie und Claire nachts im Bett liegen, fühlt Jamie einen Tritt. Er beugt sich zum Babybauch und flüstert, dass er der Vater ist und es nicht abwarten kann, das Baby zu treffen. Buchleser wissen schon, was demnächst kommt und obwohl die Szene an sich herzerweichend schön ist, hat sie einen traurigen Beigeschmack.

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Am nächsten Abend findet der Überfall auf Jamies Kutsche statt. Der Comte reagiert nicht so wie geplant und es kommt dazu, dass Murtagh und der Comte in einer Pattsituation stecken, keiner möchte seine Waffe senken und nachgeben. Kurz bevor der Comte auf Murtagh schießen will, stößt ihn Jamie zu Boden und springt auf Murtagh zu. In dem darauf folgenden Gerangel gibt Jamie Murtagh die Erlaubnis, ihn ohnmächtig zu schlagen. Der Comte ist wütend, aber kann gegen die Diebe nichts ausrichten.

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Zeitgleich besucht Claire eine Abendveranstaltung bei Louise, bei der sich einige Damen zu Klatsch und Tratsch zusammengefunden haben. Claire wird bei dem Kaffeeklatsch immer genervter, was die Damen um sie herum allerdings nicht mitzubekommen scheinen. Sie lästern darüber, wer mit wem schläft, bis Claire genug hat und versucht, das Thema auf ernstere Angelegenheiten zu lenken, genauer gesagt die Behandlung der armen Bevölkerung in Paris. Die Frauen verstehen sie jedoch falsch und planen nun, eine Petition beim König einzureichen, um die Armen in die weniger vornehmen Teile der Stadt zu verbannen. Claire steht daraufhin auf und verlässt den Raum, nachdem sie sich bei einer verdatterten Louise entschuldigt hat.

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Claire flüchtet sich ins Hospital und arbeitet bis zur Erschöpfung, bis Mutter Hildegard sie dazu zwingt, sich hinzulegen und dabei bemerkt, dass Claire blutet. Sie versichert Claire, dass es nicht so schlimm ist und das Baby vermutlich nur seine Position ändert. Sie schickt Fergus, um Jamie mitzuteilen, dass Claire die Nacht im Hospital verbringen wird, da es schon spät ist.

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Während Prince Charles sich betrinkt und bedauert, dass er nach seiner misslungenen Weininvestition nun persona non grata bei den französischen Investoren ist, beschuldigt der Comte Jamie, dass er etwas mit dem Überfall zu tun haben musste. Der Prinz jedoch ist auf Jamies Seite und merkt an, dass der Überfall genau dem Vorgehen von Les Disciples entspricht und Jamie den Comte seiner eigenen Aussage nach vor Verletzung oder Tod beschützt hat.

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Am nächsten Morgen trifft Jamie beim Frühstück auf Fergus, der ihm erzählt, dass Claire die Nacht im Hospital verbracht hat, da es am Abend schon zu spät war. Fergus ist einfach nur goldig! Man erfährt, dass Murtagh nach Portugal reist, um dort den Wein zu verkaufen und erst in ein bis zwei Monaten zurück sein wird. Das Frühstück wird unterbrochen von Suzette, die Jamie erzählt, dass Prince Charles bei Madame Elise Schulden hat, die er nicht bezahlen will und Jamie ihm helfen soll, damit er nicht verhaftet wird. Fergus begleitet ihn. Oh oh…

Jamie befiehlt Fergus auf ihn zu warten, während er das Geschäftliche regelt, aber Fergus hört natürlich nicht auf ihn. Er sieht in einem Zimmer ein Fläschchen Parfum stehen. Während er ins Zimmer schleicht, schwenkt die Kamera auf eine rote Uniformjacke und die Musik nimmt bedrohliche Untertöne an. Abgelenkt durch das Fläschchen merkt Fergus nicht, wie jemand den Raum betritt, bis die Tür geschlossen wird. Man sieht noch einmal einen schreckerfüllten Fergus und die Szene ist vorbei.

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Claire kommt mit der Kutsche wieder zu Hause an, wo sie ein wortkarger Magnus begrüßt. Eine aufgeregte Suzette klärt Claire nach einigen Nachfragen auf, dass Jamie sich zurzeit im Bois de Boulogne, den Wäldern westlich von Paris aufhält. Er möchte sich mit einem englischen Offizier duellieren. Claire findet eine Notiz, „Es tut mir leid, ich muss es tun. J“.

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Claire ist sauer, dass Jamie sein Versprechen grundlos gebrochen hat und macht sich zusammen mit Magnus in der Kutsche auf zum Bois de Boulogne. Mir ist vorher noch nie aufgefallen, wie sehr die Kutsche um die Ecke rutscht. Das muss kein angenehmes Fahrvergnügen gewesen sein… Claire wird die ganze Fahrt über von Schmerzen geplagt, außerdem hat sie Angst um Frank und verflucht Jamie. Sie und Magnus eilen zum Platz des Geschehens, von dem man schon von weitem Kampfgeräusche hören kann. Als nun Claire am Kampfplatz ist, wird ihr klar dass sie nichts tun kann als zuzugucken, da ein Eingreifen den Tod einer ihrer Ehemänner bedeuten könnte.

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Claires Qualen werden immer schlimmer, bis sie sich schließlich in Schmerzen bückt und ihr Blut wie Wasser die Beine hinunterläuft. In diesem Augenblick schafft es Jamie den Kampf zu gewinnen, indem er Black Jack in die Weichteile sticht. In dem Augenblick, in dem Claire nach Jamie schreiend zu Boden geht, kommt die Gendarmerie. Jamie kann Claire nicht helfen, sondern wird verhaftet. Claire schafft es noch, Magnus zu sagen, dass er sie zu Mutter Hildegard ins Hospital bringen soll anstatt nach Hause, eh sie genau wie Black Jack Randall von der Ohnmacht überkommen wird.

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Die Folge lässt einen mit einem Haufen Gefühlen und Fragen zurück. Hat man die Bücher nicht gelesen, fragt man sich wahrscheinlich, warum Jamie sein Versprechen nicht gehalten hat, was mit Claires Baby passiert, mit Black Jack und dementsprechend Frank, und vor allem mit Jamie. Hat man die Bücher schon gelesen, weiß man was kommt, aber möchte eigentlich nicht weitergucken, so ging es mir zumindest. Teile sind zwar anders als im Buch, aber der rote Faden ist doch der gleiche. Die Investition des Prinzen ist gescheitert, Black Jack verwundet, Jamie hat durch das Duell das Gesetz gebrochen und Claire ist in Gefahr, ihr Kind zu verlieren. Wie Robert Burns, ein berühmter schottischer Dichter in seinem Gedicht „To a Mouse“ sagt, aus dem der englische Titel übernommen wurde: „The best laid schemes o‘ Mice an‘ Men, Gang aft agley“… Egal wie sehr man etwas plant, es kann immer etwas schiefgehen, und in dieser Folge ist für Jamie und Claire alles schiefgegangen, was konnte.

 

Autor: Saskia

Review Staffel 2 Episode 5 – Untimely Resurrection

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In der letzten Folge sahen wir das, was mein Sohn einen spannenden Abend nennen würde. Eine Schlägerei bei der Dinnerparty, die für Jamie und Alex Randall in der Bastille endet. Jamie wird schnell wieder freigelassen, für Alex hat der Abend aber nicht nur den Gefängnisaufenthalt zur Folge, der Herzog von Sandringham entlässt ihn, da Marys Onkel, Silas Hawkins, ihn fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigt.

Jamie glaubt, dass der Abend nicht total ruiniert ist, da sich Sandringham wohl ein genaueres Bild von Prinz Charles machen konnte. Aber all ihre Pläne sind erstmal über den Haufen geworfen.

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An dieser Stelle muss ich mal kurz einwerfen, dass Jon Gary Steele und sein Team einen unglaublichen Job bei der Einrichtung und Dekoration machen. Schaut mal!

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Wir kennen die Geschichte, die hinter La Dame Blanche steckt. Jamie wollte sich im Bordell mit dem Hinweis, seine Frau wäre eine weiße Dame, davor schützen, dass ihm andauernd irgendwelche Huren zugeschoben werden. Und obwohl Claire nach ihren Erfahrungen in Crainsmuir genau weiß, wie schnell Gerüchte ein schlimmes Ende nehmen können, versteht sie den lieb gemeinten Gedanken Jamies, der hinter dieser Idee steckt.

Wie schnell ein einzelner Moment ein Leben verändern kann, weiß Murtagh genau. Die Szene ist eine der wenigen, die mich an dieser Folge wirklich stören. Ich versuche, soweit möglich, Buch und Serie zu trennen. Hier hab ich aber wirklich ein Problem. Murtagh ist Jamies Patenonkel, er wacht seit Jamies Geburt über Ellens Sohn und steht ihm in allen Lebenslagen zur Seite. Das ist mehr als eine reine freundschaftliche Beziehung. Murtagh in der Serie ist nicht Murtagh aus den Büchern. Der Charakter ist durch die Drehbuchschreiber schon ziemlich stark verändert worden. Aber diese in den Büchern so unglaublich bedeutungsvolle Szene in einem „es tut mir leid, ich fühl mich schlecht“ abzuspeisen, das ärgert mich schon.

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Im Buch sieht Murtagh sein Versagen nur durch seinen Tod zu bestrafen und er bittet Jamie, sein Leben dafür zu nehmen, dass er weder Jamies Frau, Jamies Kind noch Marys Tugend beschützen konnte. Sicher, er sagt in der Serie, dass er sich das selbst nicht verzeihen kann, aber das ist bei weitem nicht das, was Diana geschrieben hat. Ich schlage vor, dringend das Ende des Kapitels 19 in „Die geliehene Zeit“ zu lesen.

„Ich habe dich enttäuscht«, sagte der kleine Mann ruhig. »Und ich bitte dich als meinen Anführer, jetzt mein Leben hinzunehmen, damit ich nicht länger mit der Schande leben muß.“

Nur eine kleine Anzahl von Personen kann gehört haben, wie Jamie La Dame Blanche als Entschuldigung nutzt. Und der Comte gehört dazu. Ist er der Kopf hinter Les Desciples und ihrem furchtbaren Initiationsritual?

Es scheint jedenfalls, dass Jamies Pläne, die geschäftlichen Aktivitäten des Prinzen zu stören, wenigstens zum Teil funktioniert haben. Natürlich muss der verflixte Comte dem Prinzen eine Unternehmung anbieten.

Ist euch aufgefallen, wie oft Prinz Charles mit den Händen Jamies Gesicht berührt und wie dieser darauf reagiert? Jamie ist wirklich gut darin, seine wahren Gefühle und Gedanken vor dem Prinzen geheim zu halten. Prinz Charles vertraut Jamie voll und ganz. outlander-2x05-mp4_001106700

Und was verlangt er von Jamie? Er soll mit dem Comte das Geschäft gemeinsam abschließen. Jamies Gesichtsausdruck spricht Bände.

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Das Letzte, das Jamie will, ist mit dem Mann Geschäfte zu machen, der mutmaßlich hinter dem Giftanschlag und dem Überfall steckt. Was für eine wundervoll bedrohliche Szene, in der Jamie die Politik links liegen lassen und er selbst sein kann.
Als Le Comte Claires unbeabsichtigte Rolle bei der Zerstörung seines Schiffes in seiner täuschend leisen Stimme zur Sprache bringt , antwortet Jamie: „Lassen Sie mich das klar stellen. Jemand versucht, sie zu vergiften. Greift sie auf der Straße an. Vergewaltigt ihre Freundin. Mein Gedächtnis ist, wie bei Ihnen, sehr gut. Wenn ich den dafür verantwortlichen Mann finde, wird er einen sehr langsamen und sehr schmerzhaften Tod sterben .“ Das Gesicht des Comte sagt alles! Die Szene ist kurz, aber sie trifft ins Schwarze – Jamie ist kein Mann, der Witze macht.

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Wenn ihr jetzt daran denkt, wie das alles im Buch endet, dann würde ich sagen, warten wir mal ab, was die Drehbuchautoren aus der Geschichte mit den geschummelten Pocken machen.😉

Was mich etwas irritiert hat, ist der Umstand, dass die Idee mit der Geschäftsaufteilung zwischen dem Comte und Jamie im Buch ursprünglich nicht die Idee des Prinzen, sondern Jamies war. Der rational denkende, aufregende und intelligente Jamie bleibt für mich etwas auf der Strecke. Das Kräfteverhältnis in der Beziehung zwischen Claire und Jamie ist leider auch nicht so, wie es sich zu diesem Zeitpunkt im Buch darstellt.

Währenddessen eilt Claire zu Mary. Diese weiß nicht, dass Alex seinen Job verloren hat. Sie sieht nur das einzig Gute an dieser ganzen Misere. Sie muss den Vicomte nicht mehr heiraten.

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Claire hat die ganze Zeit im Hinterkopf, dass Mary irgendwann Jack Randall heiraten wird und somit Franks Existenz erst möglich macht. Sie trifft Alex Randall und redet ihm die Liebschaft mit Mary aus. Hattet ihr nicht auch das Gefühl, dass hier irgendwas furchtbar schief läuft? Sie meint es ja gut, aber… hach, das junge Liebesglück …

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Glaubt ihr, dass Jamie mitbekommen hat, dass sich der Duke mehr für ihn als für die Pferdehintern interessiert? Naja, ich denke, ihm ist es bewusst. Ich fand die Unterhaltung der beiden sehr lustig, scheinbar ging es ums selbe Thema, aber für die beiden war die Bedeutung wohl jeweils eine andere. Der Duke macht wohl eine spezielle Art von Fleischbeschau.

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Jetzt geht´s nach Versailles. Oder zumindest fast. Wundervolles Set, oder?

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Und die Details!

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Und die Kostüme! Das ist das Lieblingskleid von Ron D. Moore.  Das Kleid von Claire ist echt ein Traum. Und die Unterhaltung zwischen ihr und Annalise hat es auch in sich, ich finde Annalises Eingeständnis, dass Claire aus Jamie einen Mann gemacht hat aber sehr charmant.

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Habt ihr euch das Zusammentreffen von Jamie und BJR auch so vorgestellt? Ich finde, dass das in der Serie super umgesetzt wurde. Tobias Menzies in seiner Doppelrolle war von Anfang an absolut brilliant. In dieser Szene sieht man seiner Mimik absolut überzeugend an, dass er mit Jamie verbunden ist. Nicht durch Liebe, sondern durch eine besondere Art von Besessenheit. Und Cait sieht man ihr Unwohlsein als Claire absolut an. Sie will nicht in seiner Nähe sein, eher auf einem anderen Kontinent. Und dann erscheint auch noch der französische König.

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Jetzt folgt eine meiner bisherigen Lieblingsszenen dieser Staffel. Auftritt König Louis: boshaft, herrisch und herablassend. Was wir hier sehen dürfen, ist das Frankreich des 18. Jahrhunderts durch und durch. Die Kleider, die Haltung, die Gespräche! Und die absolute Sicherheit eines Königs, der weiß, dass er bekommt, was er will. Claire gegenüber ist er höflich und zuvorkommend und seine Meinung über BJR steht auch sofort fest. Er ist der Käfer unter des Königs Schuh. Louis weiß zwar nicht, warum, aber er kann ihn offensichtlich nicht leiden. Die Kamera fängt die kleinen Gesten der Entlassung, Genehmigung und Aufforderung wunderbar ein. Und dann muss Jack Randall auf die Knie, im Beisein von Jamie und um die Freilassung seines Bruders Alex aus der Bastille betteln. Herrlich entwürdigend, findet ihr nicht auch?

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Das Leben ist für Claire und Jamie nie einfach. Gerade, als die beiden langsam wieder zueinander finden, fordert Jamie  BJR zu einem in Frankreich illegalen Duell. Claire sorgt kurzerhand mit einer Falschaussage dafür, dass Jack Randall verhaftet wird, um dieses zu verhindern. Aber nicht, um Jamie zu schützen, sondern um Franks Leben zu retten.
Sie setzt wieder ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle vor Jamies um dafür zu sorgen, dass Jack Randall mit Mary Hawkins zusammen kommt und somit Franks Leben erst zu ermöglichen. Sie erzwingt von Jamie das Versprechen, Jack Randall mindestens noch ein Jahr am Leben zu lassen. Jamie fragt sie, ob sie ihn allen Ernstes zwinge, den Mann am Leben zu lassen, der ihn wie eine Hure behandelt, nachts in seinen Albträumen auftaucht, ihn mental zu einem Wrack und fast in den Selbstmord getrieben hat. Als er sie anfährt, dass sie ihn nicht berühren soll, kann ich ihn verstehen. Das Verhältnis der beiden, das gerade wieder besser wurde, ist nun wieder zerstört.

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Hier könnt ihr euch noch ein tolles Interview mit Lionel Lingelser ansehen über seine Rolle als König Louis. Terry hat ihn wohl schwer beeindruckt!

https://www.accesshollywood.com/62734a60-362d-4681-8bff-e5e57200eafd

 

 

Review Staffel 2 Episode 4 – La Dame Blanche

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Wie ihr vielleicht noch aus den Reviews zur ersten Staffel wisst, bin ich ne Büchereule. Inzwischen lese ich die Highland Saga seit 23 Jahren immer wieder und wieder und wieder. Natürlich liebe ich deshalb Szenen, die genau wie in den Büchern auch in der Serie erscheinen, mir ist aber absolut klar, dass es eine Adaption der Bücher ist. Eine exakte Umsetzung ist schlicht nicht möglich, viele der Szenen, die für die Serie geändert wurden, fand ich toll, andere wiederum überhaupt nicht passend. Es gibt Dinge, die nach meinem Empfinden die Darstellung eines Charakters so verändern, dass meine Vorstellung einfach nicht mit dem Charakter in der Serie übereinstimmt.

In dieser Episode gibt es ein bisschen von allem – Treue zu den Büchern, einige faszinierende Veränderungen, die absolut zur Stimmung der bisher ausgestrahlten Folgen passen, ein wieder vorhandenes Verständnis für das Verhältnis von Jamie und Claire, aber trotzdem gibt es noch einige Änderungen, nur sehr wenige, die Nicht-Leser verwirren und Lesern sich am Kopf kratzen lassen.
Claire Kleid in der ersten Szene, während des Schachspiels in Versailles, ist einfach traumhaft, die türkisfarbenen Steine um das Mieder sind wunderschön. Und … Dalhousie ? Lambert ? Was für eine tolle Idee. Ich habe beschlossen, Dalhousie im Hinterkopf für ein Haustier zu behalten.

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Claires Vergiftung  – wir wussten, dass das kommen würde, nicht wahr? Und wer sich nicht erinnern kann oder die Bücher nicht gelesen hat, erinnert sich einfach an die Diskussion der letzten Folge mit Maitre Raymond, dass er das Gift in seinem Geschäft hat  aber etwas anderes verkauft. Der Teil, der mir wirklich gefällt, ist wenn der Comte rumschleicht, um zu sehen wie krank Claire wirklich ist und  alle, vor allem Jamie , sehr aufgewühlt sind und sie stützen. War er der Giftmischer? Wenn ja, dann weiß er vermutlich nicht, dass das, was er tatsächlich in ihr Getränk getan hat, ein Brechmittel und kein wirkliches Gift war.  Ich bin wirklich froh, dass das nicht so genau gezeigt wurde. Manche Dinge kann man sich auch so vorstellen.

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Manchmal braucht es eine Krise, um Entscheidungen zu fällen. Claire ist krank, keiner weiß, wie es ihrem Baby geht. Dazu kommt, dass Claire sich schuldig fühlt. weil sie ihr Geheimnis Jamie noch nicht verraten hat. Jetzt, wo sie seine ungeteilte Aufmerksamkeit hat, erzählt sie ihm, dass BJR überlebt hat. Sie hat große Angst, dass diese Enthüllung Jamie in eine tiefe Depression stürzen wird, aber das Gegenteil ist der Fall. Jamie hat jetzt die Möglichkeit, Rache zu nehmen und diese Möglichkeit gibt ihm wieder ein bisschen Kontrolle über sein Leben.

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Was ich wirklich mag, sind diese kleinen Zwischenszenen, wie zum Beispiel der Moment, in dem Murtagh die gute Laune von Jamie bemerkt und Claire ihm sagt, dass Jamie jetzt informiert ist.

Ihr Kommentar: Ich weiß nicht, warum du deswegen so besorgt warst.

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Als Claire loszieht, um Maitre Raymond zu besuchen, kann man erkennen, dass sie in Gedanken mit der Tatsache beschäftigt ist, dass BJR noch ein Jahr am Leben bleiben muss, damit Frank in der Zukunft sicher ist.

Wie findet ihr eigentlich den Laden von Maitre Raymond? Ich finde, Jon Gary Steele hat alleine dafür schon einen Emmy verdient. Diese unglaubliche Fülle an kleinen Gegenständen, die einen sofort in die entsprechende Atmosphäre eintauchen lassen. Dem Maitre ist allerdings bewusst, dass die Männer des Königs ihn im Auge haben, da Hexerei in Frankreich verboten ist. Er bittet Claire darum, vorsichtig zu sein.

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Maitre Raymond zeigt Claire seine Kunst. Er sagt ihr, dass sie Frank wiedersehen wird. Das ist nicht die Antwort, die Claire erwartet hat. Raymond ist deutlich mehr als nur ein Apotheker. Was er vor allem ist, er ist Claires Freund. Er schenkt ihr eine Kette mit einem Opal als Anhänger, um Gift zu erkennen. Er weiß, das Claire immer noch in Gefahr ist.

 

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Louise hätte solch einen Stein auch gebrauchen können. Nicht, um sie vor Gift zu warnen, sondern eher vor einem unklugen Liebhaber. Louise ist schwanger, der Vater ist nicht ihr Ehemann, sondern Prinz Charles. Sie bittet Claire um Hilfe, um das Kind loszuwerden. Die hat da aber ganz andere Ansichten und überredet Louise mit ihrem Mann zu schlafen um das Leben des Kindes, ihre Ehe und Ehre zu retten.

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Tja, wisst ihr, was mit 69 gemeint ist? Wenn nicht, dann googelt erstmal. Und dann weiterlesen.

Wie nach jedem Kampf heilen die körperlichen Wunden, aber die Verwundungen der Seele sind nicht so einfach zu heilen. Claire war nicht wirklich bewusst, wie tief die seelische Verletzung von Jamie geht. Natürlich nimmt sie nicht freundlich zur Kenntnis, dass Jamie Zahnabdrücke am Oberschenkel hat und unterstellt ihm, sich der Lust hingegeben zu haben. Durch diese Diskussion hat Jamie endlich die Möglichkeit wirklich zu erklären, wie emotional und mental BJR ihn zerstört hat.

„Ich habe so lange versucht, einen Weg zurück zu dir zu finden und nicht das Gesicht des Bastards zu sehen, wenn ich dich in meine Arme nehmen. Aber heute Abend begann ich wieder, mich wie ein Mann zu fühlen.“

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Was man immer wieder lesen kann, ist dass die Fans der Bücher einige Stellen in der Serie vermissen. Ich glaube, in dieser Folge haben wir davon einige gesehen. Zuerst einmal die Szene, in der Jamie erklärt, wie es in seinem Inneren aussieht. Das ist der Moment, den alle herbeigesehnt haben, die die innige Beziehung zwischen den beiden wieder sehen wollten. Und dann der Prinz, der mit den Bisswunden eines Affen plötzlich im Schlafzimmer der beiden steht. Frisch aus dem Schlafzimmer von Louise entschlüpft.  Claire und Jamie beschließen, die Tatsache, dass Louise schwanger ist, zu nutzen, um Charles unter Druck zu setzen. Sie haben einen Plan.

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Aber wie das mit Plänen so ist….

Am Nachmittag der Dinnerparty wird Claire im Hospital gebraucht. Murtagh und Fergus begleiten sie und haben, während sie warten, eine wunderbare Unterhaltung über Frauen im allgemeinen und Mary Hawkins und Suzette im besonderen.

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Die Kutsche, die Claire und Mary pünktlich zur Dinnerparty bringen soll, ist kaputt und so müssen die beiden in Begleitung von Murtagh und Fergus laufen. Jetzt erfährt Claire auch, dass Mary in Alex Randall verliebt ist, obwohl sie mit jemand anderem verlobt ist. Sie hat offensichtlich zuviel Zeit mit Louise verbracht.

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Derweil beginnt die Party und Jamie begrüßt die Gäste alleine. Fergus informiert ihn, dass es ein Problem mit der Kutsche gibt und Claire sich verspäten wird.

Der Duke of Sandringham bringt als Überraschungsgast den süffisant lächelnden Comte de St. Germain mit. Prinz Charles wird dem Duke vorgestellt, Louise und ihr Mann Jules treffen ein und Prince Charles ist von der Situation ihr gegenüber zu stehen sehr überrascht. Genau wie Claire und Jamie es geplant hatten.

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Während der ganzen Verbeugungen kann man sich die wunderbaren Kostüme von Terry Dresbach in Ruhe ansehen. Habt ihr nicht auch plötzlich den Wunsch, an solch einem Abendessen teilzunehmen? Wenn ihr mehr über die Kostüme wissen möchtet, dann schaut doch mal in Terrys Blog, hier Teil 1 und Teil 2 zur Kleidung von Jamie.

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Jetzt kommt etwas, dass für alle ein einschneidendes Erlebnis ist. Claire, Mary und Murtagh werden auf dem Heimweg überfallen. Murtagh liegt bewusstlos am Boden und Claire und Mary sind den Männern hilflos ausgeliefert. Mary wird vergewaltigt und nur der Umstand, dass einer der Angreifer Claire als La Dame blanche erkennt schützt sie vor dem selben Schicksal.

Claire erkennt auf der Hand eines Mannes ein Muttermal. Wer genau aufgepasst hat, erkennt hier die Hand wieder, die im Vorspann am Rad der Kutsche den Stift rauszieht. Der Angriff war also geplant.

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Mary wird im Haus von Claire und Jamie unter den wachsamen Augen von Alex Randall ins Bett gebracht und mit Laudanum betäubt. So versuchen Jamie und Claire ihren Ruf zu bewahren. Claire zieht sich schnell um und erscheint am Esstisch, als wäre nichts gewesen.

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Ich liebe die Szene, in der Jamie die Schwangerschaft von Louise bekannt gibt. Für einen Moment wünscht man sich, Prinz Charles würde an seinem Wein ersticken. Aber er beherrscht sich so gerade eben. Währenddessen zeigt sich der Duke von seiner ganz besonderen Seite.

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Die Frau des Comte entdeckt den Gift-Detektor, den Claire um den Hals trägt. Ihr Mann erklärt mit einer sehr leisen und ruhigen Stimme, was es damit auf sich hat. Man nimmt ihm in dieser Szene den Bösewicht nicht ab, aber wir wissen es ja besser. Er merkt an, dass wohl besser alle Gäste solche Steine tragen sollten, wenn sie ihrem eigenen Koch so sehr misstraut. Claire antwortet gekonnt: Vielleicht sollten sie das.

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Das einzige, was mir an den nun folgenden Szenen nicht gefällt, ist der Fakt, dass es ein bisschen zu sehr nach Choreografie aussieht. Mary erwacht und wird vom übervorsorglichen Alex in die Enge gedrängt und erscheint auf der Empore. Ihr Onkel ist natürlich aufgeregt und das nun folgende Gerangel mündet in der vorläufigen Verhaftung von Jamie, in dessen Haus das alles stattgefunden hat.

Das ist aber wirklich der einzige Punkt, der mir an dieser Folge nicht gefällt. Ansonsten eine wunderbar geschriebene und unglaublich toll ausgestattete Folge. Zu den atemberaubenden Kostümen muss ich ja wohl  nichts sagen, oder?

Eins hab ich noch:

Findet ihr den Comte eigentlich sexy?

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Wohooooo! Was für ein Abend gestern!

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Es gibt in unserer Gruppe ruhige Abende – und es gibt Abende, wie gestern.

Nach einer gefühlten Ewigkeit wurden gestern die ersten beiden Folgen der zweiten Staffel im FreeTV bei Vox ausgestrahlt. Wann immer eine Folge im Fernsehen läuft, eröffnen wir in der Gruppe unseren Stammtisch Claire´s CORNer. Da ging es gestern rund! Knapp 1400 Kommentare zu den beiden Folgen. Ich frag mich, wie man gucken und gleichzeitig so viel tippen kann.😀

Gleichzeitig haben wir in den letzten Wochen einen riesigen Zuwachs an neuen Mitgliedern gehabt. Vor knapp 2 Jahren haben wir die Gruppe mit 8 Leuten gegründet. Und jetzt?

Schaut mal:

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Wir Adminösen möchten uns bedanken. Ihr seid eine supertolle Truppe und gebt uns soviel Freude zurück, wie wir mit euch haben! Auf viele gemeinsame Abende, wie gestern!

Sláinte mhath!

#Outlander – wie alles begann

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Wisst ihr noch wie alles anfing?
Zum Auftakt der 2. Staffel von Outlander im Free-TV bei VOX kann man ja schon mal in Erinnerungen schwelgen.
Als 2012 (ja, so lange ist es schon her) die ersten Gerüchte aufkamen, dass die Highland-Saga verfilmt wird, waren die Erwartungen groß. SONY Pictures sicherte sich die Filmrechte beim Pay-TV Anbieter STARZ. Im November 2012 wurden die ersten Drehbücher entwickelt. Mitte 2013 gab es dann endlich eine Serienbestellung.

Viele Fans fanden sich damals weltweit im Netz zusammen. Die ersten Fangruppen entstanden. Twitter, Facebook & Co. wurden zur täglichen Sucht, immer auf der Suche nach Neuigkeiten. Jeder Tweet, jedes Interview wurde inhaliert. Es gab die ersten Twitterevents, um die Serie auch nach Deutschland zu bekommen. Könnt ihr euch noch an unseren Countdown erinnern?

Bei manchen war es schon ein paar Jahre her, dass sie die Bücher von Diana Gabaldon gelesen haben. Aber für viele war es auch ein Grund für eine Lesewiederholung. Denn eigentlich kann man von Dianas Büchern nie genug bekommen. Auch beim zweiten oder dritten Mal entdeckt man immer wieder etwas, dass einem doch tatsächlich entgangen war.
Die liebgewonnen Charaktere allerdings dann live in einer Serie zu sehen, das war schon was. Bis Ende 2013 standen dann die Hauptdarsteller fest. Vorher wurde viel gemunkelt und Gerüchte gab es ohne Ende. Wenn auch der eine oder andere mit der Auswahl der Schauspieler nicht ganz einverstanden war, man sich über geschnittene Szenen aufregte oder über weggelassene Passagen aus den Büchern, so haben Ron D. Moore, die Schauspieler und das ganze Team eine Serie erschaffen, die detailgetreu ist. Man wurde neugierig auf die gälische Sprache. Wir haben doch beim Fanmily-Treffen auf Schloss Buchenau letzten Juni gelernt, gälisch ist gar nicht so schwer😉

Dann gab es die Weltpremiere im Juli 2014 auf der ComicCon in San Diego. Oder könnt ihr euch noch an die erste Ausstrahlung auf Passion und später auf VOX erinnern? Strategisch wurden Ehemänner und Freunde einer Gehirnwäsche unterzogen und genötigt mitzuschauen. In unserer Gruppe auf Facebook ist Rudelgucken und Austausch in ‚Claire’s Corner‘ inzwischen zur Tradition geworden. Da wird diskutiert, geschwärmt, aber auch kritisiert. Der Outlanderabend wird als Event zelebriert. Wenn juckt es da, dass man inzwischen auch diverse DVDs oder Blu-rays der Serie im Regal stehen hat?

Viele Kontakte wurden seit damals geknüpft. Aus vielen Kontakten wurden inzwischen tiefe Freundschaften. Es gibt private Treffen, Conventions und Lesungen. Der eine oder andere besuchte die Drehorte in Schottland und verliebte sich in Land und Leute. Möchte jemand diese Erinnerungen noch missen?
Am Mittwoch, 7. September,  ist es wieder soweit. Auf geht es in die zweite Staffel. Wer ist noch dabei?

Autorin: Kristin

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Moorleichen und scheißende Schotten – ein Fantreffen #Fanmilytreff16

Tulach Àrd - ausgesprochen: Tulach Arschd! (kein Scherz!)
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Bild von Barbara Schnell

 

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Erstes Fazit: müde.
Und warum dieser Beitrag solch eine seltsame Überschrift hat, wird sich im Laufe der weiteren Lektüre ergeben. Versprochen.

Wie ihr ja wisst, gibt es bei Facebook eine Gruppe, die sich Outlander Deutschland nennt. In dieser Gruppe hat sich vor ungefähr einem Jahr die Frage gestellt, ob man nicht mal ein gemeinsames Treffen auf die Beine stellen kann. Nachdem diese Frage in der Gruppe auf Interesse gestoßen ist, begannen wir im Juli letzten Jahres mit der Suche nach einem Ort, einem Termin und einem Programm.

Leute, ihr macht euch kein Bild. Nachdem die ersten drei in Frage kommenden Örtlichkeiten aus dem Raster fielen (Stichwort: kein Alkoholausschank möglich), habe ich mit dem Schloßherrn von Schloss Buchenau in Eiterfeld bei Bad Hersfeld ein sehr nettes Telefonat geführt. Und man glaubt es kaum, sogar unser Wunschtermin war noch frei!

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Bild von Barbara Schnell

Somit konnte die genauere Planung beginnen. Ideen hatten wir ja viele. Wirklich. Nicht alle waren sinnvoll. Oder machbar. Oder realistisch. Oder jugendfrei.

Herausgekommen ist folgendes.

Wir haben uns vom 17. – 19.06.2016 im Schloß Buchenau versammelt. Die ersten trudelten am frühen Nachmittag ein. Nachdem wir, mit einigen Schwierigkeiten, endlich wussten, wo welches Zimmer ungefähr zu finden ist (Danke an meine Mitpfadfinderin Melli!), waren alle, die Freitag angereist sind, erstmal untergebracht. Das Programm für den restlichen Tag lautete: Aufbau für Samstag, kennenlernen, quasseln. Und trinken. Dementsprechend war die Nacht recht kurz.
Da ich eine Frühaufsteherin bin, kam ich in den Genuß eines seltenen Schauspiels. So gegen 6 Uhr früh saß ich vorm Schloß mit einer Tasse Kaffee und lauschte dem Vogelgezwitscher. Dachte ich. Nein, das Poolzimmer wurde eröffnet. Die drei Damen aus der Dr.Who/Outlanderabteilung teilten sich ein Zimmer im Obergeschoß, die Fenster standen offen. Und das Gezwitscher war eigentlich ein Kichern. In 3 Tonlagen. Die besorgten Eltern der drei, vorsichtshalber mit Sicherheitsabstand im Erdgeschoß untergebracht, erkundigten sich via Fensterfunk, ob das Dach des Schloßes noch heile sei. Es war. Allerdings wurde aus dem Ankleidezimmer ein Swimmingpool, verursacht durch, und hier scheiden sich die Meinungen, einen verstopften Abfluß, Unvermögen der Duschhandhabung oder auch pure Absicht. Plötzlich sah man eine hektische Adminöse am Fenster, sie wrang Handtücher aus. Ich enthalte mich an dieser Stelle eines Kommentares. Aber für die Unterbringung der drei im nächsten Jahr müssen wir uns Gedanken machen.

So gegen 8 trudelten dann auch die ersten zur Frühstücksschlacht an. Das war wirklich sehr vielfältig! Und natürlich kamen auch noch weitere Teilnehmer, die auch ein Zimmer wollten. Unter anderem tauchten die 2 Hexen auf dem schwarzen Besen auf und entluden diverse Nettigkeiten, die später zu einem wirklich tollen Verkaufstand aufgebaut wurden. Unsere Esther ist echt klasse an der Nadel. Und das klingt anders, als es gemeint ist!

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Bianca hat derweil schon ihr Duftkonzert fertiggestellt. In Form von Seifen, die sie selbst gesiedet hat. Ich bin zwischendrin mal kurz in unseren Gemeinschaftsraum und wurde von Orangenduft empfangen. Das war echt ein Erlebnis! Gegen Tauschware hat sie die duftenden Dinge auch herausgerückt.
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Wir hatten auch zwei Kräuterfrauen gebeten, bei uns einen Stand aufzubauen. Wer dringend einen Liebestrank benötigt, wurde fündig. Oder aber auch einen Schlaftrunk für den holden Gatten, damit man selbst abends in Ruhe weiterquasseln konnte, ohne Rücksicht nehmen zu müssen! Wer Nachschub braucht: http://www.koeddinger-kraeuterladen.de/
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Die Anreise war im übrigen bei einigen speziell. Ich selbst bin fast an den Kasseler Bergen gescheitert, die Bahn war so, wie sie immer ist, nämlich zuverlässig unzuverlässig. Kinder wurden noch kurz vor Abreise ins Krankenhaus abgeschoben, ein Shuttleservice für die Nordlichter wurde eingerichtet, die Südlichter wateten durch die Wassermassen in Richtung Buchenau. Also alles so, wie es sein soll. Komisch chaotisch!

Apropos Anreise. Wollt ihr mal gucken, wo wir alle hergekommen sind? Ich verweise hier mal speziell auf folgende Anfrage: Warum ist das nicht bei mir in der Nähe. Nähe ist relativ.

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Nach unserem Shoppingtrip ging es dann langsam auf Mittag zu. Da wurde es für uns Adminösen spannend. Wir hatten im Vorfeld unseres Treffens eine Überraschung angekündigt. Ich denke mal, das ist geglückt. Während noch ein Fotoshooting mit Blickrichtung Schloß lief, bauten sich im Hintergrund die Burghaun Castle Pipes & Drums auf. Die angereisten Teilnehmer wussten von nix.

Links oben sieht man die Flagge!
Links oben sieht man die Flagge!

 

Sobald die ersten Dudelsackklänge über den Schloßhof schallten…schaut selbst. Auf den Fotos kann man tatsächlich im Hintergrund die Flagge sehen!🙂

VIDEO FOLGT NOCH AUF YouTUBE!

Hier mal ein paar Impressionen. Es war einfach schön. Emotional schön!

Noch etwas wirklich Wichtiges: DAS WETTER HAT GEHALTEN! Für alles hatten wir einen Plan B. Nur 30 Leute mit Dudelsäcken und Drums in einem geschlossenen Raum – keine Chance. Das Regenschirmballett ist also ausgeblieben, wobei wir darin ja schon vom Vorabend geübt waren, ich sag nur: Schirmübergabe, damit der Stuhl trocken bleibt!

Worauf auch viele gewartet haben, war der Gälischunterricht durch unseren Gast Àdhamh ó Broin! Der Mann ist echt ein Entertainer!

Und Gälisch ist gar nicht so schwer! Das Alphabet hat weniger Buchstaben! Jawoll! Und wenn man denn verstanden hat, warum durch die Kombination mit dem Buchstaben H plötzlich was ganz anderes dabei herauskommt, dann versteht man vielleicht irgendwann warum Àdhamh wie Ägif ausgesprochen wird. Unser jüngster Teilnehmer hat es auf jeden Fall deutlich schneller verstanden, als der Rest! Er hat uns dann noch ein paar schottische Sagen erzählt und uns etwas über die Musik aus Schottland berichtet. Und vorgesungen! Er war auch so nett, Übersetzungswünsche abzuarbeiten! Danke, Àdhamh! Es war super mit dir!

Bild von Kathi
Bild von Kathi

Tja. Und plötzlich gab es diesen Moment, der mich an die letzte RingCon erinnert hat. Eine wartende Menschenschlange mit Büchern in der Hand. Unser Gast Barbara Schnell hatte sich an einem Tisch niedergelassen und die mitgebrachten Bücher signiert!

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Und ich glaube, sie hat sich über unser Geschenk gefreut!

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Bild von Simone

Und nun? Jahaaa, jetzt wirds lustig. Zuerst gab es mal was zu essen. Ursprünglich wollten wir draußen eine Grillparty schmeissen. Da hat uns Petrus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also wurde draußen unter einem Abdach gegrillt und alles einfach drinnen serviert. Ging auch! So langsam gingen auch einige Richtung Kühlschrank. Man ist ja durstig!

An dieser Stelle möchte ich ein besonderes Danke an unsere Pia senden. Sie hatte nicht nur selbst einen Stand, denn sie ist ja auch selbst Autorin, nein, sie hat nach dem Essen auch noch eine Lesung aus ihrem neuesten Buch mit dem Thema Käsespätzle gehalten.

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Uuuhuund dann ging es los! Whiskytasting mit Pia. Heiheiheiheieiei. 4 Sorten. Eine davon schmeckte….sagen wir mal torfig. Pias Kommentar dazu: Schmeckt nach Moorleiche! Da ich ihn mochte, stellt sich mir seit Samstag die Frage, ob ich nekrophil bin….😀

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Zu später Stunde gab es dann noch einen Tanzkurs mit zeitgenössischen Schrittfolgen. Sagt Memi. Sie hat das in die Hand genommen. Dankeschön!

 

Sollen wir über den Rest des Abends den Mantel des Schweigens legen? Nicht doch…

 

Und an dieser Stelle erwähne ich natürlich keine angeknabberten Ohrringe. Oder sonstige Katastrophen! Obwohl ich da noch einige Anmerkungen hätte. Àdhamh hat ein neues deutsches Wort gelernt: Pumapisse. Hat was mit den Moorleichen zu tun! Und wieso Sonntag früh ein halbvolles Bierglas im Kühlschrank stand, das hat sich mir auch nicht so ganz erschlossen….

Am nächsten Morgen fühlten wir uns alle irgendwie so:

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Ich weiß, dass die letzte Nachricht via Whatsapp um 4.41 Uhr abgeschickt wurde. Es ging um einen Ehemann, der sich über die raschelnde Bettwäsche beschwert hat, weil jemand noch am Handy war. Apropos Männer. Es waren sogar einige dabei. Ich möchte an dieser Stelle mal kurz die deutsch/schottischen Wuschelknie erwähnen!

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Der Sonntag startete dementsprechend deutlich ruhiger.🙂 Um 8 Uhr begann das Frühstück und gegen 9 Uhr haben sich die ersten schon verabschiedet. Wirklich schweren Herzens muss ich sagen!

Bis wir dann alles wieder aufgeräumt, abgebaut und zusammen gepackt hatten, war es dann irgendwann 11 Uhr. Wieder wurden Fahrgemeinschaften Richtung Bahnhof gebildet. Das hat wirklich alles ganz wunderbar geklappt!

Ich bin euch jetzt allerdings noch eine Aufklärung schuldig. Es geht um besagten scheissenden Schotten. Es gab einen Teilnehmer, bei dem es bis Freitag nicht feststand, ob er kommen kann.

Wir waren dann alle froh, dass er doch kommen konnte, und eben nicht den scheissenden Schotten gegeben hat! Liebe Grüße, aber an dieser Erwähnung bist du selbst schuld!😀

Selbst schuld ist auch noch die sonntäglich einäugige Eule, über die sich die wunderbare Barbara Schnell wirklich köstlich amüsiert hat. Und ich meine hier kein Tier, sondern eine Teilnehmerin!

Mein abschließendes Fazit: Muss unbedingt wiederholt werden! Ich kann versprechen, dass die Planung für das Fanmilytreffen 2017 im August beginnen wird!

Wir alle haben, so denke ich, an diesem äusserst denkwürdigen Wochenende viele neue Eindrücke und Freundschaften gewonnen. So verschieden wir alle waren, so gab es nicht ein böses Wort, nur gute Stimmung und viele positive Emotionen. Ich bin furchtbar stolz, dass wir bei unserer Auktion, bei der Memi und Cynthia zur absoluten Höchstform aufgelaufen sind, die sagenhafte Summe von 515 Euro erreicht haben. Mit dem Geld, welches, erstaunlicherweise, nach Erhalt der Getränkerechnung übrig geblieben ist plus Spenden, die wir erhalten haben, konnten wir gestern je 400 Euro an World Child Cancer und Pfefferminzgreen überweisen.

So. Das wars für dieses Jahr. Wer macht nächstes Jahr wieder mit?

 

Es bedanken sich bei euch:

Dominique und Catriona – Admins der Gruppe Àdhamh’s Ó Broinies

Patricia, Melanie, Cynthia, Kristin, Saskia und Conny – Admins der Gruppe Outlander Deutschland

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Tulach Àrd – ausgesprochen: Tulach Arschd! (kein Scherz!)