#Zitat #FerneUfer #Outlander #DianaGabaldon

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Von grünen Eiern mit Speck und wütenden Waschbären #KarlsruherBücherschau

BARBARA SCHNELL liest aus Outlander Band 9 auf der Karlsruher Bücherschau

Karlsruhe, 24.11.2016 –. Die deutsche Übersetzerin von Diana Gabaldons Outlander Saga liest noch unveröffentlichte Passagen aus dem neunten Band, der voraussichtlich 2018 erscheinen soll.

Die deutsche Übersetzerin von Diana Gabaldons epischer Outlander Saga, Barbara Schnell, war zu Gast auf der Karlsruher Bücherschau und hat exklusive Passagen aus dem noch in Arbeit befindlichen neunten Band vorgelesen.

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Und das trotz Grippe und „Watte im Kopf“, wie sie ihren Zustand selbst beschrieb. Doch das hat der Qualität der Story erwartungsgemäß keinerlei Abbruch getan. Die Passagen hatte Diana Gabaldon selbst aus den noch wenigen Teilstücken, die sie für Band neun bisher geschrieben hat, ausgewählt. Barbara Schnell hatte diese erst vor knapp zwei Wochen von ihr zugesandt bekommen und exklusiv für diesen Abend im Eilverfahren übersetzt. Normalerweise tue sie dies, wie sie sagt, recht ungern, kleine, aus dem Zusammenhang gerissene Teilstücke zu übersetzen. Doch für diesen besonderen Anlass …

Worum es in diesen Passagen ging? Kurz gesagt: Um das von den Fans so sehr geschätzte bunte familiäre Miteinander auf Fraser’s Ridge. Passionierte Leser (und davon waren an diesem Abend rund 60 anwesend, wovon 57 weiblich waren) wissen jedoch, dass in Diana Gabaldons Welt der Begriff „kurz“ mit Vorsicht zu genießen ist. Denn es ist ja gerade ihr detaillierter Erzählstil, der die Leser seit Jahrzehnten in seinen Bann zieht. Aber nun wirklich zum Inhalt (und, auch wenn es in der Natur der Sache liegt, seien alle hiermit explizit gewarnt:

ES WIRD AB HIER MASSIV, JA AUSSCHLIESSLICH, GESPOILERT! ;-))
Die erste, kürzere Passage schließt unmittelbar an das Ende von Band 8 an. Barbara Schnell  entführte ihr Publikum in ein Blockhaus auf Fraser’s Ridge. Brianna, Roger und die Kinder sind vor kurzem aus dem 20. Jahrhundert zurückgekehrt. Die Platzverhältnisse sind entsprechend beengt. Claire ist gerade dabei, Melasseplätzchen zu backen, die Kinder, darunter auch die von Fergus und Marsali, toben herum. Mandy, Briannas dreijährige Tochter, fängt an zu quengeln und will etwas vorgelesen bekommen. Da holt Roger aus Briannas Rucksack ein quietschoranges Buch hervor:

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„Grüne Eier mit Speck“ von Dr. Seuss. Natürlich sorgt schon allein die Farbe dieses Buches für ungläubiges Staunen und ziemliche Aufregung. Dies verhindert, dass Roger mit dem Lesen beginnen kann, was wiederum Mandy, die eindeutig Fraser’sche Gene im Blut hat, zu einem handfesten Wutausbruch provoziert. Jamie nimmt sie daraufhin mit nach draußen und lässt seinen beruhigenden Jamie-Zauber wirken, der seine Enkeltochter wieder in einen versöhnlichen, wenn auch noch leicht schmollenden Zustand versetzt. Die Tatsache, dass sie dann mit ihren drei Jahren allen anderen „vorlesen“ darf, befriedet sie schließlich vollends und nicht einmal die mittlerweile leicht angebrannten Melassekekse können die Stimmung an diesem Nachmittag auf Fraser’s Ridge noch trüben. Claire entgeht bei all dem nicht, dass Roger und Brianna sehr liebevoll miteinander umgehen, was sie, mit einem heimlichen Lächeln, zufrieden zur Kenntnis nimmt.

Dies, in Diana Gabaldons eloquente Worte gekleidet und von Barbara Schnell treffend und auf den Punkt übersetzt, war eine wunderbare Einstimmung auf die deutlich längere zweite Passage, welche von Barbara Schnell mit durchaus nachdenklichen Worten angekündigt wurde. Sie äußerte Gedanken zur aktuellen Stimmung in unserem Land und der Tatsache, dass wir gar nicht mehr zu wissen scheinen, dass es uns noch nie so gut ging, wie in unserer heutigen Zeit. Sie bezog sich damit auf die Tatsache, dass Fraser’s Ridge sich, nachdem die Engländer abgezogen, die Unabhängigkeit erreicht, aber noch kein funktionierendes Staatswesen in Kraft getreten war, in einem vollkommen rechtsfreien Raum befand. Was das für Konsequenzen hatte, darum ging es in folgendem Teilstück.

Jamie, Claire, Fanny und die Kinder sind mit der Hündin des von Jamie getöteten Beardsley  im Wald unterwegs. Es ist Herbst. Claire sammelt alles, was sich irgendwie als Vorrat, Medizin oder Nahrung verwerten lässt. Entsprechend langsam kommen alle vorwärts. Ein Waschbär, der von der Hündin in einem Baum entdeckt wird, und der von dort aus lautstark auf die Meute herab schimpft, sorgt für Tumult. Fanny bekommt  von Jamie das Gewehr in die Hand gedrückt und darf das Tier unter seiner Anleitung erschießen. Während die Kinder den Kadaver ausweiden und häuten, suhlt sich die Hündin in dessen Eingeweiden. Claire wird schlecht und sie muss sich übergeben. Jamie ist besorgt, da Claire ja bekanntermaßen unempfindlich auf alle Arten von Kadavern, ob offen oder intakt, frisch verschieden oder bereits in fortgeschrittenem Verwesungszustand befindlich, reagiert.  Doch es ist Beardsleys Hündin, die die Übelkeit auslöst. (Es ist kompliziert:) Jamie hatte Beardsley getötet, weil dieser der Bande von Regulatoren angehört hatte, von der Claire entführt und vergewaltigt worden war. Claire fühlt sich durch das Verhalten seiner Hündin, die nun bei Fanny auf Fraser’s Ridge lebt, an diesen Vorfall und die Umstände, die dazu geführt hatten, erinnert. Sie hadert immer noch mit der Tatsache, dass Jamie Beardsley deutlich später, also nicht mehr in direktem Affekt während der Rettungsaktion von Claire, bewusst und kaltblütig getötet hat.  In einem sehr ernsten Gespräch macht Jamie ihr bewusst, dass die Alternative, Beardsley am Leben zu lassen, über die Claire nach wie vor brütet, nie existiert hatte. Hätte dies doch allen Einwohnern von Fraser’s Ridge signalisiert, dass ihr Anführer sie nicht vor marodierenden Banden und deren Auswüchsen schützen wolle. In Zeiten der Gesetzlosigkeit ei ne gefährliche Verunsicherung, die er keinesfalls verantworten konnte. Die Brutalität und Kompromisslosigkeit dieser Erkenntnis sind es letztendlich, die Claire Übelkeit verursachen.

Wer die intensiven Gespräche zwischen Jamie und Claire kennt weiß, dass es keine Ausflüchte gibt. Sie hatten sich einst Ehrlichkeit geschworen – auch wenn es weh tut. Die scharfe Beobachtung und präzise Schilderung kleinster Veränderungen der Mimik und Gestik beider Protagonisten lässt den Leser (in diesem Fall die Zuhörer) hautnah am Geschehen teilhaben. So schaffte es Diana Gabaldon durch Barbara Schnell an diesem Abend mit Leichtigkeit, sechzig Personen von Karlsruhe aus auf eine Zeitreise ins achzehnte Jahrhundert, mitten in die herbstlichen Berge North Carolinas zu schicken.

Nach kurzem ergriffenen Schweigen wieder in der Realität des 21. Jahrhunderts angekommen, hatte das Publikum viele Fragen an Barbara Schnell – zu ihrer Arbeit als Übersetzerin, der Kooperation mit dem Verlag, wann das neue Kompendium und das Kochbuch auf deutsch zu bekommen seien und ob die Bücher auch irgendwann alle als Hardcover auf den Markt kommen würden. Sie bat darum, sich mit diesen technischen Fragen direkt mit dem Verlag in Verbindung zu setzen. Je mehr einzelne Anfragen, desto höher die Chancen auf Umsetzung!

Als vorzeitige Weihnachtsüberraschung hatte sie noch für jeden original Autogrammkärtchen von Diana Gabaldon dabei, die diese ihr extra für diesen Anlass kurzfristig per FedEx zugeschickt hatte.  Und natürlich signierte sie gerne mitgebrachte Bücher, plauderte offen mit allen und war geduldig bereit, für Fotos zu posieren. Durch und durch sympathisch wird Barbara Schnell allen Gästen der Karlsruher Bücherschau dieses Abends in sehr positiver Erinnerung bleiben.

P.S. Sie hat in einem Nebensatz die Möglichkeit erwähnt, dass sie hofft, dass nächstes Jahr Diana Gabaldon persönlich wieder einmal nach Deutschland reisen werde. Also Antennen ausfahren, Augen und Ohren offen halten und alle Alerts aktivieren!

 

Autorin: Katharina Löffler

3. #WorldOutlanderDay

Wir feiern heute den 3. WorldOutlanderDay!

Vor 25 Jahren entschied sich Diana Gabaldon dazu, die wunderbare Reise mit Jamie und Claire zu starten. Das ist doch ein Grund zum Feiern oder?

Zelebriert mit uns diesen Tag!

Hier findet ihr ein paar Bilder, die ihr gerne nutzen und teilen dürft! Wir wünschen euch viel Spaß beim posten und twittern!

#Outlander Staffel 2 – wir stellen vor

Mary Hawkins

 

Mary Hawkins, die Nichte von Silas Hawkins, ist eine für Frank Randall sehr wichtige Person. Sie ist eine Vorfahrin von ihm. Sie trifft Claire bei einem Salon und es entwickelt sich eine Freundschaft.

Hier mal ein kleiner Einblick.

Outlander – Die geliehene Zeit Kapitel 14
Mary schwärmt von einem Mann. Er ist so spirituell…und Claire verwundert.

„Du weißt nicht, was die Franzosen tun?“, flüsterte sie mit großen, entsetzten Augen. „Doch natürlich,  woher denn auch. Dein Mann ist so freundlich und so gütig…er würde nie, ich m-meine, ich weiß, dass er dich nicht so behelligt…“ Ihr Gesicht sah vom Kinn bis zum Haaransatz wie eine Pfingstrose aus, und ihr Stottern erwürgte sie fast.