#OutlanderPCA2017 Es ist wieder soweit! #tothecar

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Review Staffel 2 Folge 13 – Dragonfly in Amber

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Die letzte Folge der zweiten Staffel – mein erstes Review.

Ein kleiner Prolog gefällig?

Ich sollte euch vielleicht vorher erzählen, dass ich nicht mehr jedes Detail der Bücher im Gedächtnis habe. Mein letzter Re-read des zweiten Bandes ist lange, lange her – zu lange. Das hat allerdings den Vorteil, dass ich – im Gegensatz zu Staffel 1 – nicht jede Szene mit dem Buch verbinde. Vergleiche zu „Dragonfly in Amber“ werde ich daher wahrscheinlich nur an für mich entscheidenden Stellen ziehen.

Fangen wir also mal an …

Rückblick

Was haben wir nicht alles erlebt in der Staffel? Wir waren in Frankreich, wo Claire und Jamie, naja vielleicht eher nur Claire, sich einen neuen Feind gemacht haben – den Mann mit den bestechend schönen Augen, Comte St. Germain. Claire wurde überfallen. Randall, von dem wir doch alle dachten, er sei tot, war wieder da und wollte sich zu allem Überfluss am kleinen Fergus vergehen. Jamie, der alte Hitzkopf, konnte nicht anders und forderte ihn zum Duell auf, was doch eigentlich in Frankreich schon verboten war. Claire erfuhr davon, machte sich wider aller Vernunft auf den Weg und verlor aus vermutlich zahlreichen Gründen, aber eben auch aufgrund von Stress, Sorge und Wut, die kleine Faith. Jamie konnte aber nicht bei ihr sein, sondern saß aufgrund seiner Unvernunft nun in der Bastille. Unsere Heldin tat alles ihr mögliche (Für England!), um ihn da raus zu holen und das Paar verließ endlich Frankreich Richtung Schottland. Doch auch dort kommen die beiden nicht zur Ruhe. Wäre ja auch langweilig sonst, sondern sehen sich mit dem Jakobiteraufstand, den sie doch die ganze Zeit zu verhindern versuchten, konfrontiert. Nützt alles nichts! Die beiden ziehen mit in die Schlacht. Prestonpans ist gewonnen, aber wir haben leider auch zahlreiche Verluste zu bedauern. Dabei steht das große Elend doch erst noch an: die Schlacht im Culloden Moor.

Folge 13 – Dragonfly in Amber

Das letzte Bild am Ende des Intros, ist dieses Mal kein Bild, sondern eine Fernsehsendung aus den 60ern. Eine Klasse, so mag man denken, sitzt vor dem Fernseher und hinter ihnen steht ein junger Mann. Er könnte der Lehrer sein. Wir sind ganz klar in Schottland, 1968 (es steht ja da.) Der geneigte Leser ahnt, dass es sich hier um Roger handelt. Der Nicht-Leser hat ihn mit Sicherheit wiedererkannt – oder etwa nicht? Doch dann kommt eine Frau in den Raum und fordert ihn auf, zurück zu den Gästen zu gehen. Ok, keine Schule. Unserem, als Roger identifizierten jungen Mann. scheint es nicht gut zu gehen.

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Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. (Alber Schweitzer)

Nun erfahren wir auch warum: Es handelt sich um die Beerdigung seines Stiefvaters – Reverend Wakefield. Ich finde, das Mobiliar, die Kleidung – es könnte wie in einem Raum, der mit alten Papieren und Büchern voll ist, riechen. Kennt ihr den Geruch? Wahrscheinlich mischt sich noch etwas alter Zigarettenrauch darunter. Mal wieder eine tolle Leistung der Szenen- und Kostümbilder. Doch wen sehen wir da im Hintergrund: eine (naja) deutlich gealterte Claire. Sie wirkt traurig, war der Reverend doch auch ihr immer gutgesinnt.

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Es folgen die typischen Smalltalks, die es nun mal auf Beerdigungen so gibt, doch Roger interessiert sich viel mehr für die hübsche Rothaarige, die sich das Haus anschaut: Brianna. Claire mischt sich in die Vorstellungsrunde ein, doch Roger erinnert sich nicht – wie soll er auch? Denkt ihr nicht auch, dass schon bei der ersten Vorstellung der beiden etwas zu spüren ist: Unsicherheit, Schüchternheit, ein bisschen „Flirtieness“ von Brianna – man sagt ja, dass große Geschichten folgen werden.

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In diesen ersten Minuten erfahren wir nun, dass Frank mittlerweile verstorben ist und Claire, die Medizin studiert hat, als Chirurgin arbeitet. Tolle Leistung für eine Frau in den Sechzigern, was? Tja, unsere Claire. Sie lebt mit Brianna nun in den Staaten. Leider ist auch Mrs. Graham verstorben, doch die junge Frau vom Anfang scheint ihre Enkelin Fiona zu sein. So viel ist passiert – für uns ja eigentlich nur seit der letzten Folge. Wie Claire sich wohl fühlen muss? Kennt ihr das? Wenn man nach vielen Jahren an einen alten Ort zurückkommt und alles kommt einem so bekannt vor? Im Kopf werden quasi Filme von früher abgespielt und plötzlich ist alles wieder da und nah. Dennoch hat sich einiges verändert und der Ort ist doch nicht mehr so, wie man ihn kannte. So ungefähr muss sich Claire nun fühlen. Sie entschuldigt sich und geht auf Erkundungstour – vielleicht auch, um mit sich und ihren Gedanken allein zu sein. Da sind sie alle – ihre Erinnerungen, schön untermalt mit der uns schon so bekannten Musik vom Steinkreis. Habt ihr auch wenig Gänsehaut bekommen?

Claire und Brianna bleiben in Inverness – übernachten sogar im Haus des Reverends. Roger nutzt die Gelegenheit, um in Ruhe einen Whisky mit Claire zu trinken und über vergangene Tage zu reden. Und wieder holt Claire die Vergangenheit ein: MacKenzie. „Ich kannte einmal einige MacKenzies – vor langer Zeit“, sagt sie. Und dann stellt Roger eine persönliche Frage, die noch viel mehr aufwirft. „Wie haben Sie das gemacht? Sich schlussendlich für immer von der einen Person zu verabschieden, die Sie doch über alles in der Welt liebten?“ Unsere Claire gesteht, dass sie nie gut darin war, sich zu verabschieden – das macht es nicht besser. Sie sind fort und wir müssen einfach weitermachen. Was für wahre Worte sie doch da spricht …

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Uff, was für ein Anfang. Wir verabschieden uns vom Reverend und das Vergangene, der Tod und die Vergangenheit selbst stehen im Mittelpunkt der ersten Viertelstunde. Die Musik ist traurig und tragend, teilweise uns schon bekannt und untermalt alles prima. Die Stimmung ist ganz düster, mit leichten, hellen Momenten, wie es eben bei so Abschieden – und am Ende im Leben ist.

Und dann sind da die Erinnerungen, hier verkörpert durch die schlafende Brianna, die Claire an ihren Jamie erinnert.

Uuuuuund…Überblende ins Schottland des 18. Jahrhunderts. Unser Held betritt die Bühne. Doch (trotz meines kläglichen Versuchs) die Stimmung, ich muss euch enttäuschen, wird noch nicht besser. 16. April 1746, kurz vor halb 8. Wir sehen Vorbereitung auf die anstehende Schlacht, es ist kalt. Jamie versucht unseren Prinzen davon zu überzeugen, dass die Armee noch nicht bereit ist, die Briten sind überlegen, doch dieser vergleicht ihn erst einmal mit dem Zweifler Thomas. Es hapert Jamie also nur an Glauben – alles klar!

Es hellt sich auf – vorerst

Schnell geht es zurück ins Schottland der 60er. Auch hier ist es kalt, doch das Wetter ist besser – und endlich auch die Stimmung. Roger und Brianna sitzen im Auto, sie lachen, im Radio läuft Baby, Come on Home von Solomon Burke. Bezeichnender Titel für eine Fahrt der beiden durch die schottischen Highlands, nicht? Sie besuchen Fort William und Roger gibt eine kleine Lektion in schottischer Geschichte. Die beiden verstehen sich immer besser. Das täuscht doch nicht, oder? Spannend ist, dass sie sich über amerikanische Geschichte unterhalten … und wieder werfen große Ereignisse und weitere Bände ihren Schatten voraus. Roger erzählt Brianna, wie er sich an den freundliche Frank erinnert. „Der freundlichste Mann auf der Welt“, bestätigt sie und Kameraschwenk zum Podest, auf dem Black Jack Randall Jamie auspeitschte. Jawoll! Großartige Arbeit von Ron und seiner Crew! Roger erzählt Brianna, dass an dieser Stelle viele schottische Gefangene ausgepeitscht wurden und diese fühlt sich irgendwie komisch, es fröstelt sie. Warum nur? Diese Frage müssen wir uns wohl nicht stellen.

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Auch Claire reist zurück in die Vergangenheit – dieses Mal in einem Auto. Sie besucht Lallybroch und ihre Erinnerungen werden am deutlichsten durch die Stimmen, die sie „hört“ und die Bilder, die sie „sieht“ dargestellt – allen voran Jamie im Torbogen. Spätestens an ihren grauen Strähnen merken wir nun, wieviel Zeit vergangen ist. So viele Jahre. Sie reist wieder ab und Rückblende ins Culloden Haus.

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Es sind circa zehn Minuten vergangen und wir sehen Jamie und Claire. Sie überlegen den Prinzen zu töten, Claire ist vorbereitet: Gift. Im Tee würde es niemand merken.

Während dessen erzählt Roger Brianna, was er als kleiner Junge mitbekommen hat. Frank hatte eine verschlossene Box, Brianna hat sie einmal heimlich geöffnet und Briefe gefunden. In einem wurde von einen „Vorfall“ geschrieben, über den niemand reden oder schreiben wollte, sie versucht nun rauszubekommen, was es war. Roger schlägt vor, in die alten Tagebücher zu schauen. Wollen wir das nicht alle? Einmal in die Tagebücher des Reverends schauen?

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Wenn dich die Vergangenheit einholt …

Zurück in Inverness versucht Claire mehr über Lallybroch und die derzeitigen Besitzer rauszufinden und findet eine alte Urkunde, die sie selbst mit unterschrieben hat. Sie gibt gleich mal eine genealogische Untersuchung in Auftag – von Roger MacKenzie.

Abends unterhält sie sich mit Brianna. Diese fragt, ob sie Daddy vermisst, denn manchmal würde es so aussehen als ob nicht und ob sie ihn jemals geliebt hätte. Ja, Kind, hat sie. Aber dann kam Jamie Fraser, dein Vater – die einzig wahre Liebe.

Rückblende: Wir sehen, dass Claire und Jamie belauscht werden: Dougal. Oh oh!

Roger und Brianna, man die verbringen aber auch wirklich viel Zeit miteinander, sind derweil an der Uni. Brianna schaut sich um – und siehe da, wen trifft sie? Eine – für uns – alte Bekannte: Geilis Duncan. Sie hält eine inbrünstige Rede auf die Geschichte und Unabhängigkeit Schottlands. Stellt euch vor, Culloden wäre gewonnen worden! Wo ist Bonnie Prince Charles heute? „I am Bonnie Prince Charlie. You are Bonnie Prince Charlie. We are Bonnie Prince Charlie“. Nun ja! Es wird klar, auch sie dreht sich die Geschichte nur ein wenig so, wie sie es gerade braucht.

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Und da sind wir auch schon auf dem Culloden Battlefield. Claire steht vor einer Bonny Prince Charles-Figur, etwas zu groß geraten. „They’ve taken a fool and turned him into a hero“. Das wissen Geschichtsbegeisterte nicht erst seit dieser Serie, aber was für ein schöner Satz. Und was liegt da in der Vitrine: eine Libelle im Bernstein, die wir alle kennen. Wie kommt sie da nur hin?

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Rückblende: Dougal beschimpft Claire und stellt die beiden zu Rede – sie haben den Prinzen und Schottland betrogen. Es kommt zum Kampf zwischen Dougal und Jamie, den Jamie hier mit Claires Hilfe gewinnt.

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Und wieder wird in der Zeit gesprungen. So kurzweilig das für die Serie ist, so anstrengend ist es für den Review. Unser – noch nicht – frisch verliebtes Pärchen sucht nach dem Tagebuch des Reverends. Und Roger nutzt die Gelegenheit, Brianna ein Ständchen zu singen – um die Ratten zu verjagen. Ah ja! Alles klar. Macht ihr das auch? Sicher oder, ist ja schließlich „alter schottischer Brauch“ 😉

Jamie verspricht Rupert, der natürlich in genau dem „richtigen“ Moment dazukommt, dass er sich in zwei Stunden der Truppe stellt, er aber erst noch ein paar Sachen erledigen muss. Ha, hier kommt ein Buchvergleich: Dort war es nur eine Stunde. Wahrscheinlich haben die Macher sich gedacht, dass der Arme sich nicht so abhetzen soll. Rupert willigt ein. Die schnelle schottische Musik, die im Hintergrund läuft und der ganzen Szene eine gewisse Hektik verleiht, endet und wir sehen Claire in den 60er Jahren in Culloden, wir hören Franks geschichtliche Ausführungen im Hintergrund. Sie hält inne am Fraser-Stein und spricht mit Jamie. Sie erzählt ihm von Brianna und ihrem Leben. Das alles finde ich irgendwie verständlich und nachvollziehbar, auch wenn ich es befremdlich finde, dass sie sich so vor den Stein setzt. Mit dem „Rest easy soldier!“ wird nun nach „On your feet, soldier!“ und „On your way, soldier!“ ein Kreis geschlossen.

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Roger und Brianna suchen immer noch nach Hinweisen und finden Artikel über Claires Rückkehr von den „Feen“. Brianna stellt Claire zur Rede. Sie will wissen, was war und was ihre Mutter die letzten zwei Tage getrieben habt. Hat sie vielleicht Briannas Vater – nicht ihren Papa – gesehen. Der Mann mit dem sie eine Affaire hatte. Claire ist sichtlich entsetzt und muss sich setzen. Mit Tränen in den Augen erklärt sie ihr, dass das alles nicht so einfach ist. Roger … du hast ein perfektes Timing. Brianna besteht darauf, dass er bleibt, also erzählt Claire ihnen beiden die Geschichte, die wir ja alle schon kennen. Brianna ist entsetzt, dass sie ihr Leben lang angelogen wurde und fragt, ob sie nun in Schottland, Überraschung, ihrem leiblichen Vater vorgestellt werden soll. Oooh, nein Liebes, das ist nicht möglich. Er ist tot, dennoch will sie nichts über ihn wissen.

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Wisst ihr, machen wir mal einen persönlichen Ausflug. Man kann Brianna jetzt als zickig oder so bezeichnen, aber ich kenne das Gefühl, wenn dir gesagt wird, dass dein Papa nicht dein Vater ist. Ich war viel jünger als Brianna und mein Papa war dabei. Aber bis heute hatte ich nicht die Gelegenheit meinen Vater kennenzulernen, wir leben zwar nicht in unterschiedlichen Zeiten, dennoch viele Kilometer voneinander entfernt. Ich habe meinen Papa wahrscheinlich viel lieber, als Brianna Frank jemals haben könnte, dennoch bin ich damals aus allen Wolken gefallen. In dem Alter als ich das erfahren habe, hatte ich nicht das Gefühl, dass man mich mein Leben lang angelogen hat und hatte es daher auch später nicht. Aber Briannas Papa ist nicht ihr Vater. Ja, sie ist in diesem Moment unfair. Aber habt Nachsicht, für sie bricht gerade eine Welt zusammen.

Jamie trifft nun alle wichtigen Vorkehrungen: Lallybroch wird seinem Neffen überschrieben, Fergus soll die Urkunde nach Lallybroch bringen. Das ist doppelt schlau, der Kleine fällt vielleicht weniger auf und wird so nicht in Culloden kämpfen. Clever unser Jamie.

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Man sollte doch auch nichts glauben, als was man mit Augen sieht! (Johann Wolfgang von Goethe)

Doch Brianna glaubt Claire ihr Märchen nicht. Claire versichert ihrer Tochter, dass Frank der beste Vater für sie war, nur eben nicht biologisch. Ja ja, Brianna sieht gar nicht ein, auch nur ein Wort zu glauben. Claire zeigt ihr eine Kopie der eben erwähnte Urkunde, aber auch das kann sie nicht überzeugen. Sie beschimpft ihre Mutter als gelangweilte Hausfrau, die ihren Mann betrog. Claire wird laut. Warum tust du das, fragt sie ihre Mutter. Weil es die Wahrheit ist, antwortet diese. Dann wird sie verletzend. „Nur zwei Menschen kennen die Wahrheit, eine von ihnen ist tot. Schade, dass es nicht du warst.“ Autsch! Da ist jemand ganz arg doll verletzt – und verletzt dabei andere, die es nur gut mit ihr meinen.

Wir verabschieden uns von Fergus, der sich auf den Weg macht und sehen dann Brianna und Roger bei einem Whisky im Pub. Brianna zweifelt immer noch. Der Prinz würde sie wohl Thomas nennen. Roger hingegen meint, dass etwas wahres an der Geschichten sein könnte. Claire schaut sich alte Berichte an und findet einen Flyer mit Geilis und siehe da, welches Jahr haben wir: 1 9 6 8. Claire besucht ihr Zuhause und findet allerdings nur einen betrunkenen Ehemann, der sich beschwert, dass seine Frau nur noch Schottland und dessen Unabhängigkeit im Sinn hat. Er hat sie seit Wochen nicht gesehen.

Sie ist derweil im gleichen Pub wie unsere (immer noch nicht) jung verliebten. Sie erzählt ihnen, dass sie die Sache weiter vorantreiben will, Brianna aber nicht aufhören soll, die unangenehmen Fragen zu stellen. Claire liest Geilis’ Notizbuch, das sie beim Besuch mitnehmen konnte – und versucht daraus schlau zu werden.

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Im Schottland des 18. Jahrhunderts bereiten sich derzeit alle auf die Schlacht vor. Jamie sagt Murtagh, er soll seine Männer nach Hause schicken – die Schlacht ist schon verloren, seine Männer sollen nicht für Nichts sterben. Er will Claire in Sicherheit bringen, danach wird er in Culloden kämpfen – bis zum Ende. Murtagh wird die Männer nach Hause schicken, aber er wird bleiben. Er stirbt ja schließlich nicht für Nichts, sondern mit seinem Patensohn. Ach Mensch, Murtagh! Du Lieber! Ich werde dich vermissen…

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Brianna sucht das Gespräch mit ihrer Mutter. Sie will mehr über Jamie erfahren, aber bitte nicht über das angebliche Zeitreisen. Also beginnt Claire zu erzählen, aber die Geschichte würde jetzt auf einmal zu lange dauern. Aber Brianna wird bei Zeiten alles erfahren. Claire hatte nicht vor, sich zu verlieben. Aber nun ja manchmal kommt es eben anders, wenn die der Mann, für den du quasi bestimmt bist, über den Weg läuft. Roger hingegen zeigt sich immer als Ruhepol. Dann kommt das Gespräch auf Geilis. Die beiden wundern sich, wieso Claire sie so dringend finden muss – und da ist es wieder: das Zeitreisen. Sie erzählt den beiden, dass die Frau, die sie bereits getroffen haben, die gleiche ist, die sie beim Hexentribunal gerettet hat. Na was für ein Zufall! Claire ist daher auch ziemlich klar, wohin sie müssen – nach Craigh Na Dun. Aber erst erzählt sie Roger noch, dass sie ein bisschen geschnüffelt hat und er wohl ein direkter Nachfahre von Geilis ist. Das macht das ganze nur unwesentlich komplizierter. Brianna ist begeistert – nicht. Die beiden diskutieren die Zeitreise-Theorie und Brianna traut ihren Ohren nicht, Roger glaubt tatsächlich ihrer Mutter und bekräftigt sie noch in ihrem Glauben. Er überzeugt sie, zusammen mit ihm und ihrer Mutter zu den Steinen zu fahren.

Jamie versucht 200 Jahre zuvor seine schwangere Frau in Sicherheit zu bringen. Claire will ihren Mann jedoch nicht zurücklassen und ist gerührt, als Jamie ihr sagt, dass er von ihrer Schwangerschaft weiß. Gehen will sie trotzdem nicht. „You are my home“, sagt sie zu Jamie. Haaach! Was soll frau denn da noch kommentieren?

Das Dreiergestirn 200 Jahre später kommt derweil am Steinkreis an. „Smells like a fucking barbecue“, sagt unser Roger. Nun ja, die Vorliebe für Barbecues liegt wohl in der Familie. Wisst ihr, ich habe mal gelesen, dass gebratenens Schweinefleisch so riecht wie gebratenes Menschenfleisch. Wolltet ihr nicht wissen? Ich fand die Info passt hier. Denn die liebe Geilis verbrennt da grade ihren Ehemann, der hat wahrscheinlich soviel Alkohol in sich, dass er besonders gut brennt. Und unsere zwei Ungläubigen sehen nicht nur mit eigenen Augen, wie Geilis verschwindet, nein sie hören auch die Steine summen. Schau mal einer an. Während Roger die Polizei ruft, wird Brianna klar, dass ihre Mutter wohl doch keinen Bullshit erzählt hat.

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Rückblick: Claire und Jamie kommen eben an diesen Steinen an. Nun steht ein Abschied an, der herzzerreißender nicht sein kann. Was soll die liebe Claire erzählen? Frank wird sich schon um sie kümmern, ist Jamie sich sicher. Claire hört die Steine und dabei ist sie doch noch gar nicht soweit. Jamie hört es nicht, er kann nicht mit ihr gehen. Sein Platz ist im Schottland des 18. Jahrhunderts, sein Schicksal ist, es in Culloden zu sein. Und nun sagt er, worauf der Buchleser gewartet hat:

„Herr, du hast mir eine Frau gegeben wie keine andere, und Gott! Ich habe sie von Herzen geliebt.“ Sie besiegeln ihre Liebe, in dem sie ein letztes Mal für eine lange Zeit miteinander schlafen. Claire gibt ihm den Bernstein, den wir im Culloden Museum gesehen haben (nun ergibt es einen Sinn) und sie zitieren ein letztes Mal den Hochzeitsschwur. Den Ring, den er gibt, wird sie aber nie dem Kind geben, denn wie wir wissen, hat er ihr die sichere Reise ermöglicht. Nun ist es soweit. Jamie schickt Claire durch die Steine zurück in ihre Zeit.

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Und in den Sechzigern sehen wir eine Brianna, die eeendlich ihrer Mutter glaubt. Sie hat viele Fragen und Claire wird sie alle beantworten müssen. Aber sie glaubt ihr, auch wenn sie es nicht versteht. Unter einem Baum sitzend, warten sie auf die Polizei. Roger kommt zurück und erzählt ihnen, dass er sie anonym gerufen hat. Sie sollten jetzt verschwinden. Brianna fordert ihm auf, Claire zu zeigen, was sie gefunden haben. Er holt einen Brief aus der Tasche mit Rechercheergebnissen von seinem Ziehvater für Frank …

„Nach der entscheidenden Schlacht von Culloden suchten achtzehn jakobitische Offiziere, alle verwundet, Zuflucht in dem alten Haus und lagen zwei Tage unter Schmerzen dort, ohne dass man ihre Verletzungen versorgte; dann holte man sie ins Freie, um sie zu erschießen. Einer von ihnen, ein Fraser aus dem Regiment des jungen Lovat, entkam dem Gemetzel; die anderen sind am Rande der Parkanlage begraben.“ (…) Die geliehene Zeit, Kapitel 49.

Claire sagt, es gab viele Frasers dort. Aber, so Roger, nur fünf waren Offiziere und vier von ihnen sind auf einem Gedenkstein verewigt. Wer ist der fünfte? „James Fraser – mein Vater“, antwortet Brianna. Nein, Jamie starb nicht. Er sollte, aber er tat es nicht.

Er überlebte … und über den Steinen von Craigh na Dun geht die Sonne auf. Freuen wir uns auf Staffel 3.

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Autorin: Cynthia

Review Staffel 2 Folge 12 – The hail mary

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Letzte Bemühungen, letzte Worte und sterbende Erklärungen. Während Jamie verzweifelt die Katastrophe von Culloden zu vermeiden versucht, spielen sich, neben dem Krieg, weitere kleinere Dramen ab. Es wird mehr als ein Gebet für Sicherheit gesprochen. Das Ave Marie ist ein Gebet der Fürsprache. Fürsprache für eine, wie von Claire vorausgesagt, unausweichlich kommende Katastrophe.

Trotz der vielfachen traumatischen Ereignisse in dieser Folge, fehlte mir auf der emotionalen Ebene etwas, um die Dringlichkeit von Jamies und Claires Bemühungen nachvollziehen zu können. Zwei große Todesfälle, Fehlschlag folgt auf Fehlschlag – ja, es gab eine Menge, was in dieser Folge gezeigt werden musste und irgendwie fehlt die Zeit dafür. Das ist ein direktes Ergebnis der von den Drehbuchautoren getroffenen Entscheidungen, Ereignisse neu zu ordnen und zuviel in den bisherigen Folgen hinzuzufügen. Es gibt nur noch 2 Folgen und jede Menge lose Handlungsstränge. Für mein Empfinden kamen wichtige Punkte in der Folge zu kurz, da man als Zuschauer nicht in der Lage ist, das alles so schnell aufzunehmen und zu verarbeiten. Ich sage nicht, dass die Folge nicht gut gemacht ist, aber im Großen und Ganzen wirkt diese Folge wie ein Durcheinander ohne Ruhepausen, um das Gesehene zu verstehen. Ein wenig mehr Raum und kleine Elemente der Ruhe zwischendrin, hätten der Folge gut getan und dem Zuschauer mehr Raum für Trauer und Schock gegeben. Das sind Gefühle, die der Geschichte an dieser Stelle angemessen sind. Ich fühle mich ein bisschen durch die Geschichte gehetzt. Natürlich war das Wichtigste Jamies Versuch Prinz Charles davon abzuhalten, bei Culloden die Armee zu bewegen.  Aber Charles will ausnahmsweise nicht auf ihn hören und lehnt den Vorschlag zu warten ab. „Ich bin ein Mann, und ein Soldat. Und ich werde mich wie einer gebärden. “

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Jamies zweiter Versuch hat, oberflächlich betrachtet,  eine bessere Chance auf Erfolg. Beruhend auf den Informationen, die Claire von Jonathan Randall erhält, von Dougals Aufklärungstouren und von anderen Berichten, will er angreifen. Die britische Armee ist unvorbereitet und ahnungslos, da der Herzog von Cumberland seinen Geburtstag feiern will. Der Herzog führt die britische Armee in diesem Kampf als Befehlshaber an. Jamie wird aber vom Quartiermeister O’Sullivan sabotiert. Als er darauf besteht, dass anstelle von General Murray und Jamie jeweils einzeln angeführten Kolonnen, Jamie und Murray gemeinsam die Führung der einen und O’Sullivan und der Prinz die der anderen übernehmen sollen, war klar, dass das nicht funktionieren kann. O’Sullivan will seine Minute Ruhm und kümmert sich nicht darum, wie er das hinbekommt. Er wird den Kampf bekommen, wie er es will – aber Ruhm wird nicht Teil der Gleichung sein.

Ein weiterer Punkt ist ein wenig komplizierter. Colum kommt nach Inverness, um seine Nachfolge mit den beiden Menschen zu diskutieren, die es am meisten betrifft – Dougal und Jamie. Die Aufgabenteilung zwischen Dougal und Colum ist eine interessante Entwicklung in den beiden ersten Staffeln. Colum sagt zu Jamie, dass er sein Leben in einem gelähmten Körper und Dougal sein Leben mit einem verkrüppelten Geist gelebt hat. Colum hat keine wirkliche Hoffnung auf eine Versöhnung mit seinem Bruder und wählt Jamie als Vormund für den jungen Hamish. Er glaubt, dass Jamies Ideale in der Zukunft seines Clans  liegen und Dougal nicht in der Lage ist, sich selbst zurückzunehmen, um das Leben seiner Männer zu retten. In diesem Punkt sind sich Dougal und  O’Sullivan katastrophal ähnlich.

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Eine schier unmögliche Aufgabe hat Dougal, nicht Colum – er macht einen letzten Versuch, Colums Meinung zu ändern. Nicht wegen der Clanführung, sondern wegen Dougal selbst. Als jüngerer Bruder wurde er nie der Mann, der er sein wollte. Er war immer in Colums Schatten und musste das tun, wozu Colum nicht in der Lage war. Und er hat Colum nie Dinge vergeben, über die der ältere Bruder keine Kontrolle hatte, genau wie Colum Dougal nicht verzeihen konnte, gesund zu sein. Und jetzt ist es zu spät – Colum entgleitet das Jasminöl, das Claire ihm gegeben hat. Ich werde Colum vermissen.

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Fürsprache benötigen auch Jonathan Randall, sein sterbender Bruder Alexander und die schwangere Mary Hawkins. Dieses mal geht es aber nur sekundär um Mary. Alex ist todkrank und Claire kann ihm nicht helfen, nur seine Leiden und Schmerzen etwas lindern.
Er will sicher sein, dass Mary und ihr gemeinsames Kind versorgt sind und dass sein Kind seinen Namen trägt. Er ist absolut selbstlos und meint, dass sein Bruder etwas für sie tun kann, zu dem Alex nicht in der Lage sein wird. Er vertraut seinem Bruder seine Liebe und sein Kind an.

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Für Claire setzen sich damit alle Puzzleteile zusammen, sie weiß jetzt, warum Frank angeblich von Jonathan Randall abstammt. Leider hat sich Alex in seinem Bruder geirrt. Seine dunkle Seite ist überwältigend. Wie überwältigend, sagt er Claire: „Welche Art von Gott schafft eine Welt, in der Monster gedeihen, und Schönheit und Reinheit mit Armut und Tod belohnt werden?“

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Murtaghs Erklärung, dass er selbst Mary heiraten will ist sehr niedlich. Offensichtlich hat seine kleine Liebschaft mit Suzette ihn seine familiären Gefühle entdecken lassen. Natürlich wäre es für Mary besser, mit Murtagh verheiratet zu sein, aber Claire hat Recht. Für wie lange wäre sie verheiratet? Um dann als mittellose Witwe mit einem Kind dazustehen? Nach einem Krieg in einem verwüsteten Schottland?

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Der höchste emotionale Punkt dieser Folge ist auch derjenige, an dem Ron Moore am weitesten von der eigentlichen Geschichte abweicht. Und ich finde diese Szene widerlich. Es war wohl eine improvisierte Entscheidung der Schauspieler, dass Black Jack, unfähig seine Gefühle zu unterdrücken, seinen toten Bruder wieder und wieder heftig schlägt. Sein geliebter Bruder, der einzige Mensch, der in ihm etwas Gutes sah, auch wenn es offensichtlich eine Ausgeburt von Alex Phantasie ist. Dies zum stärksten emotionalen Punkt in einer hochdramatischen Folge zu machen, zeigt, dass andere Dinge im Herzen von Ron Moores Geschichte wichtiger sind, als Jamie und Claire. Ich hätte das nicht zugelassen.

Wir wissen bereits, dass Jamie und Claire durch die Katastrophe bei Culloden getrennt werden. In meinen Augen sollte der dramatische Höhepunkt dieser Folge nicht eine kleine Handlung einer Randperson der Geschichte sein. Nicht mal Colums Tod, ein Charakter, den viele von sehr interessant finden, ist nicht also so wichtig behandelt worden. Er wird in der Folge danach nicht mal mehr erwähnt… ja, wir sind traurig über Alex Tod. Aber von Claire wissen wir, dass  Black Jack den nächsten Tag nicht überleben wird. Wir müssen uns um Mary also keine allzu großen Sorgen machen. Für mich hätten Jamie und Claire diese Position haben sollen. Vom Staffelfinale erwarte ich, dass wir eine Menge Jamie und Claire zu sehen bekommen, zumindest hoffe ich das aufrichtig. Die kurzen gemeinsamen Szenen, ein schneller Kuss auf die Stirn hier, ein kurzes Wort da, das ist nicht genug – ich will sehen, warum die Trennung für sie so erschütternd sein wird. Warum diese Serie und ihre Liebe bisher 8 Bücher überdauert hat und es hunderttausende von Fans weltweit gibt. Wir sind nicht hier für Black Jack und wir sind nicht hier für Frank. Aber anscheinend sind Jamie und Claire auch nicht für uns da. Ich hoffe auf die letzte Folge dieser Staffel.

Review Staffel 2 Folge 11 – Venegance is mine #Outlander

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Folge 11, „Vengeance is Mine“ oder in Deutschland „Rache“, wurde als einzige Folge der zweiten Staffel von Diana Gabaldon geschrieben, und zu den Dreharbeiten war sie auch am Set. Man kann hier (http://www.twitlonger.com/show/n_1soq76j) nachlesen, was sie so über das Schreiben und die nötigen Änderungen erzählt.

 

Die Folge beginnt mit einem Voice-Over Claires, in dem sie erzählt, dass die Armee seit dem Sieg bei Prestonpans stetig nach Süden gezogen ist und sich nun in Nordengland befindet, aber nicht wirklich viel Unterstützung erhält. Während sich Bonnie Prince Charlies Stab über das weitere Vorgehen berät, zurück nach Schottland (alle Offiziere) oder weiter nach London (Charles und Jamie), verbringt Claire ihre Zeit damit, Zähne zu ziehen. Rupert verschreckt dabei ein kleines Kind mit der Geschichte, wie Angus seine Zähne verloren hat.

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Gedreht wurden diese Szenen übrigens wieder in Culross, was auch als Cranesmuir genutzt wurde. Am Culross Palace (dem gelben Gebäude) wurden die Szenen im Garten von Castle Leoch gedreht, ein sehr empfehlenswerter Ort, wenn ihr noch nach Reisetipps in Schottland sucht.

Prinz Charles beugt sich laut schimpfend seinen Offizieren und Jamie entschuldigt sich bei Claire, dass er die anderen nicht überzeugen konnte. Er erzählt seinen Männern zur Aufmunterung, dass er sie für den Winter sicher zurück nach Lallybroch bringen wird.

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Als Claire in der Nacht schläft, sagt Jamie ihr ein gälisches Gedicht auf. Eigentlich ist das alles sehr romantisch, aber seit dem Fanmilytreffen habe ich andere Assoziationen mit der „weißen Taube“ aus dem Spruch und muss mir ein Lachen verkneifen. Ich kenne einige, denen es auch so geht. 😀 Aber der Spruch ist wirklich sehr schön und wurde sogar von Àdhamh höchstselbst für uns beim Fanmilytreffen zitiert.

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Claire wird von Jamies Kuss geweckt und fragt ihn, was er gesagt hat. Er antwortet, dass es Dinge gibt, die er ihr nur sagen kann, wenn sie schläft, weil es sich sonst dämlich anhören würde. In ihren Träumen weiß sie aber, dass es wahr ist. Die Szene ist fast so wie die, in der Jamie mit seiner Nichte Kitty spricht, in Folge acht.

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Am nächsten Morgen kommt Dougal mit einer Nachricht zu Jamie, die ihn dazu beordert, das Winterquartier in Inverness vorzubereiten. O’Sullivan befürchtet, dass Jamie zu viel Einfluss auf den Prinzen hat. Deswegen ist Prinz Charles auch schon im Morgengrauen auf Jamies Pferd mit seinen anderen Offizieren aufgebrochen. Jamie fragt Claire, wie lange es her ist, dass sie in Inverness war.

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Als das Lager für die Nacht aufgebaut ist, wird die Gruppe plötzlich von Engländern angegriffen. Eine Kugel trifft Rupert mitten ins rechte Auge und als er fast vom Pferd fällt, kommt Dougal zu seiner Rettung und hält ihn aufrecht.

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Es kommt die aus den Büchern bekannte Kirche, in der sie Unterschlupf suchen und Claire versucht, Rupert zu retten. Mit einem Messer und etwas Whisky versucht sie, die Kugel aus dem Auge zu bekommen. Sie näht anschließend das Auge zu und verbindet es mit etwas Stoff, da im Moment noch keine schwarze Augenklappe zur Verfügung steht.

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Etwas später wird die Gruppe erneut von Engländern umzingelt. Entweder sie kommen heraus und ergeben sich oder die Soldaten werden das Dach anzünden. Jamie beschließt, sich zum Wohl der gesamten Gruppe zu opfern, doch bevor er etwas unternehmen kann schreit Claire nach Hilfe. Sie will sich als englische Geisel ausgeben in der Hoffnung, dass sie schnell wieder von den Soldaten freigelassen werden wird.

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Jamie ist damit überhaupt nicht einverstanden und will Claire nicht gehen lassen, bis sie ihn fragt ob die Männer als Lady Broch Tuarach nicht auch ihre Verantwortung wären. Dougal verlässt die Kirche, um die Einzelheiten zu verhandeln. Im Tausch für die Engländerin, die Pferde und Waffen, werden Dougal und seine Leute in Frieden gehen dürfen. Er beschreibt Claire als Mrs. Beauchamp, eine Witwe auf die sie unterwegs getroffen sind und die sie unter Schutz genommen haben.

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Jamie erzählt Claire inzwischen, dass sie eine schlechte Lügnerin ist und die Engländer den Plan sofort durchschauen werden. Fergus hat die rettende Idee, dass Claire einfach so tun soll, als ob sie ohnmächtig wird und deshalb nicht reden muss. Die Männer besprechen, Claire sofort aus der Garnison in Hazelmere zu befreien bevor letztere „ohnmächtig“ von Dougal vor die Kirche getragen wird. Jamie und Murtagh beschließen im Anschluss auf die Suche nach Claire zu gehen.

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Als Claire mit den Soldaten für die Nacht in einer Gaststätte einkehrt, sieht sie einen bekannten Bettler, Hugh Munroe. Als der Captain am nächsten Tag nach Keswick gerufen wird, wird der Lieutenant beauftragt Claire statt nach Hazelmere nach Belmont zu bringen. Dort gibt es einen reichen Engländer, der Claire Unterschlupf gewähren kann. Claire schafft es, diese Information an Hugh Munroe weiterzugeben, damit Jamie sie finden kann.

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Bei dem reichen Engländer handelt es sich um den Duke of Sandringham. Beide sind überrascht, sich wieder gegenüberzustehen, doch der Duke behält für sich, dass er Claire (unter einem anderen Namen) kennt.

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Währenddessen planen Murtagh und Jamie, ein paar Pferde zu stehlen. Murtagh möchte von Jamie wissen, ob es ihm jemals in den Sinn gekommen ist, dass Claire zu heiraten vielleicht nicht die weiseste Entscheidung war, doch Jamie antwortet mit einem klaren Nein.

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Claire erzählt dem Duke die Geschichte, wie sie zu ihm gekommen ist. Er gibt zu, dass es zu einem „Missverständnis“ gekommen ist und nun sein Gesellschaftsleben sowie seine Finanzen nicht mehr das sind, was sie mal waren. Claire vermutet, dass dies an seinen jakbobitischen Tendenzen liegen könnte. Das Haus des Dukes ist so gut wie mit Soldaten umstellt. Der Grund, warum der Duke Claire vor dem Lieutenant nicht verraten hat ist der, dass er Jamie begleiten möchte, wenn er Claire holen kommt. Als Gegenzug dazu möchte er Jamie vorher warnen. Deshalb schickt Claire eine gälische Notiz mit einem Boten an Hugh Munro.

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Jetzt treffen wir noch ein bekanntes Gesicht, Mary Hawkins. Der Duke ist ihr Patenonkel und sie wohnt bis zu ihrer arrangierten Ehe bei ihm. Mary findet das verständlicherweise überhaupt nicht toll. Als der Bote in der Zwischenzeit auf Hugh trifft und ihm die Nachricht an Jamie ausliefert, geht der Duke nach draußen, um die Soldaten zu bitten zu gehen.

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Der Duke of Sandringham kommt nach einer Weile wieder herein und gibt seinem Kammerdiener Danton den Mantel. Hierbei fällt Claire ein Muttermal auf, das gleiche, was der Vergewaltiger in Paris hatte. Ein paar Fragen Claires bringen zum Vorschein, dass der Diener schon in Paris für den Duke gearbeitet hat und Sandringham wird klar, dass er aufgeflogen ist.

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Er erzählt Claire, dass Marys Anwesenheit während der Attacke bedauerlich war und der Grund der war, dass er dem Comte Saint Germain viel Geld schuldete. Da er die Summe nicht bezahlen konnte, sollte Claire als Bezahlung vergewaltigt werden. Er fügt hinzu, dass Claire froh sein sollte, nicht umgebracht worden zu sein.

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Claire meint, dass der Duke es bereuen werde, die Soldaten weggeschickt zu haben, wenn Jamie kommt. Der Duke jedoch offenbart, dass die Soldaten nur versteckt sind und auf „Red Jamie“ warten. Mit diesem Verrat erhofft sich Sandringham, die Loyalität der Krone zu demonstrieren. Claire wird in ein Zimmer gesperrt.

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Hugh übergibt Jamie die Nachricht und er und Murtagh versuchen, Claires unverständliches Gälisch zu entziffern. Sogar „Hilfe“ hat sie falsch geschrieben, wie Murtagh genervt feststellt. Es wird jedoch klar, dass sie bei Sandringham ist und Soldaten das Haus umstellen.

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Aus ihrem Fenster sieht Claire Hugh Munro ums Haus schleichen. Mary schließt in diesem Augenblick die Tür auf und wundert sich, warum Claire eingeschlossen war. Sie bittet Claire, mitkommen zu dürfen. Als sich Claire in den Garten schleichen möchte, um mit Hugh zu sprechen, stößt sie auf den Duke, der in der Küche noch etwas isst und sie bittet, sich ihm anzuschließen. Mary wird sofort von ihrem Patenonkel wieder hinausgeschickt und probiert, die Nachricht an Hugh zu übermitteln. Es kommt zu mehreren Zusammenstößen, von Mary und einem Soldaten, dem Soldaten und Hugh sowie Mary und Danton. Mary lenkt letzteren ab, damit er nicht mitbekommt, dass Hugh den Soldaten aus dem Weg schleift.

 

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Danton bringt Mary zum Duke, dem sie erzählt, dass sie nicht heiraten möchte und deswegen weglaufen wollte. Der Duke nimmt ihr die Geschichte ab und schickt sie zurück ins Bett. Als Danton sie wegzerren will, kommt Jamie hereingestürmt. Danton hält Claire mit einem Messer am Hals als Geisel und der Duke setzt seine Perücke wieder auf. Jamie lässt sofort seinen Dolch fallen, doch Murtagh hat die Überraschung auf seiner Seite und schafft es, Danton zu überwältigen. Claire schreit, dass Danton der Mann ist, der sie in Paris angegriffen hat.

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Unbemerkt von den anderen sticht Mary mit einem Messer auf den Kammerdiener ein, bis er schreit. Der Duke versucht, während dieser Ablenkung zu fliehen, Murtagh steht jedoch schon mit einer Axt bereit. Nach getaner Arbeit legt Murtagh Claire und Mary den abgeschlagenen Kopf zu Füßen und erzählt, dass er sein Versprechen somit erfüllt hat.  Nach einer länger andauernden Stille schlägt Mary vor, dass es besser wäre zu gehen.

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Diese Folge hat sich teilweise sehr nah an der Buchvorlage bewegt, andererseits aber auch gar nicht. Buchleser haben zum Beispiel gedacht, dass Rupert nach seinem Schuss ins Auge garantiert sterben wird, schließlich wird er im Buch von Dougal in der Kirche erstochen, da seine Verletzung zu schwer war. Doch er überlebt, und hat nun eine Karriere als Pirat vor sich. Um Hugh Munro wurde einem auch angst und bange, als man ihn durch den Garten streifen sah. Im Buch wird er auf dem Grundstück erwischt und gehängt, und letztendlich ist es sein Ziehsohn, der Jamie auf die richtige Fährte bringt. Doch in der Serie überlebt auch er. Zum Glück wird wenigstens der Duke of Sandringham einen Kopf kürzer, nach all dem, was er Jamie und Claire sowie Mary Hawkins schon angetan hat. Es wird jedoch nicht ganz klar, ob er nun ein Jakobit war oder die Engländer unterstützt hat, wie es auch schon Reverend Wakefield und Frank in der ersten Folge der ersten Staffel besprochen haben. Er war nur vermutlich ein Jakobit, und starb unter mysteriösen Umständen kurz vor der Schlacht von Culloden.

 

Autorin: Saskia

 

Review Staffel 2 Folge 10 – Prestonpans #Outlander

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Wenn ich diese Reviews schreibe, sehe ich mir die Folge mindestens zweimal an, wenn nicht sogar öfter. Bei einigen Folgen war das eine Freude, bei anderen, na ja, nicht so sehr. Diese Folge ist sehr schön geschrieben, gefilmt und gespielt, aber es war so viel schwieriger sie das zweite und das dritte Mal anzusehen.

Eine Zeile hat mich emotional tief getroffen. Bevor sie losziehen um zu kämpfen ist Murtagh offensichtlich verärgert und Jamie  fragt ihn, was los ist. Murtaghs Sorge ist der Verlust des Individuums als Folge des Krieges.

In einem Kampf hat jeder Mann eine bestimme Aufgabe. Man redet sich selbst ein, dass Sieg oder Niederlage von den eigenen Aktionen abhängen. Und wenn man gezwungen ist, einen Mann zu verletzen oder ihn gar zu töten, kann es sein, dass du ihm dabei in die Augen geschaut hast. Und wenn du an der Reihe bist, stirbst du mit dem Gedanken, dass die Erinnerung an dich in deinem Clan weiterlebt. Dein Tod wird eine Bedeutung haben. Aber das hier ist anders. Wir sind Teil einer 2.000 Mann starken Armee. Mein Tod oder dein Tod allein wären bedeutungslos. 500, Tausend müssen getötet werden bevor das Sterben eine Bedeutung bekommt.

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Diese Folge hebt die Bedeutung des Individuums hervor – bei der Entscheidungsfindung, in der Freundschaft, in der Schlacht und sogar im Tod. Aus dem Streit darüber, ob sie weitermachen sollen, und der Trauer von Ross und Rupert über den Verlust ihrer Freunde, sehen wir den Unterschied, dass eine Person das Leben vieler verändern kann. Ja, in dieser Staffel kämpfen Jamie und Claire um das, wovon sie glauben, dass es das Beste für viele von ihnen ist. Aber der Erfolg, oder das Fehlen desselben, ihrer Bemühungen beeinflusst eben auch einzelne Individuen.

Dougal ist einer von denen, auf den sich die Folge konzentriert. Er hat für eine sehr lange Zeit hinter dieser Sache gestanden und hat eine Menge in ihren Erfolg investiert. Es ist offensichtlich, dass er nicht sehr glücklich ist. Er ist der Außenseiter und Jamie ist im Zentrum des Geschehens.  Sobald sich eine Chance ergibt, seinen Mut unter Beweis zu stellen,  macht er sich auf den Weg bis in die Mitte des Moores. Er beweist seinen Heldenmut, in dem er so weit reitet, dass er fast erschossen wird, nur um die Reichweite der britischen Musketen auszutesten. Von diesem waghalsigen Ausflug kehrt er unbeschadet zurück und nimmt die Glückwünsche seines Prinzen entgegen. Aber Jahre der britischen Überfälle und das Leben unter ihren harten Regeln haben ihn soweit gebracht, dass er die Briten hasst. Schließlich hat er seine Rache – als der Engel des Todes, um keinen Briten lebend zurückzulassen. Nicht einmal Lt. Foster.

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Diese Blutrünstigkeit graust dem Mann, den er so sehr beeindrucken will, Prinz Charles. Der Prinz hört seine Berater darüber streiten ob sie angreifen sollen oder nicht. Er stimmt Jamies weisem Rat zu und versucht zu erklären, dass er, wie sein Vater, auch die Briten als Untertanen sieht. Er gibt sogar zu, nicht der beliebteste Sohn zu sein.  Aber ob man nun denkt, dass er ein Geck oder ein aufgeblasener Spieler ist, er sorgt sich um einzelne Individuen und nicht nur die Armee um ihn herum.
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Ross und Kincaids Freundschaft, mit ihrem „was mein ist, ist dein“- Pakt, ist ein wunderbarer Weg, um die Auswirkungen auf die Einzelnen zu zeigen. Sie könnten einfach nur Kätner von Lallybroch sein  aber sie sind hier und wissen, dass es  ihre Pflicht ist. Sie haben Angst sind aber bereit. Und Kincaid weiß, dass seine Frau, die „Teufelin“ und ihre sechs Kinder, versorgt sein werden. Kleine Momente in einer Episode mit einer großen, erschreckenden Schlacht.

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Ross und Kincaid inspirieren Angus die gleiche Art von Pakt mit Rupert zu machen. Ehrlich gesagt, es überrascht mich, dass Angus derjenige ist, der das anbietet. Mit seinem Schwert und seiner Teilzeithure Scarlett will Rupert allerdings nichts zu tun haben. Er versteht Angus, ist aber nicht bereit an die Wahrscheinlichkeit eines Ergebnisses  zu denken, den diese Art von Pakt ins Spiel bringen würde. Trotz ihres Draufgängertums ist es offensichtlich, dass keiner von ihnen bisher in etwas größeres als einen Viehdiebstahl verwickelt war.  Von den beiden habe ich bisher Rupert mehr gemocht aber in dieser Folge hat Angus einen gewissen Reiz – er bittet Claire um einen Kuss (was für diese natürlich nicht neu ist), aber die kleine Geste, als er seine Wange berührt wo sie ihn geküßt hat, war süß.

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Natürlich ist er kein wunderbarer Mensch, aber seine Sorge um den verletzten Rupert ist unglaublich herzergreifend. Und während wir uns alle Sorgen um Rupert machen, ereilt uns die größte Überraschung dieser Folge. Einer der Highlander, der uns durch zwei Jahreszeiten begleitet hat, eine große Hilfe bei der Hochzeit von Claire und Jamie war, bei der Rettung Jamies aus Wentworth geholfen hat und nie Feigheit als einen seiner Fehler nennen konnte,  ist verschwunden. Ruhe in Frieden, Angus Mhor.

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Wen wir auf keinen Fall vergessen dürfen, ist Fergus. Der kleine Schlingel, der sich über die „Weiberarbeit“ beschwert hat, schleicht sich ohne Erlaubnis mit den Männern im dichten, schottischen Nebel aufs Schlachtfeld.
Mit seiner geringen Körpergröße und seinem kleinen Dolch ist er nicht für den Kampf gemacht und es ist ein Wunder, dass er ohne einen Kratzer zurückkommt. Er ist noch ein Kind und obwohl er in einem Bordell geboren ist und dort auch seine ersten Lebensjahre verbracht hat, hat er bis jetzt ein behütetes Leben geführt. Kleine Highlandjungs wissen von Viehdiebstahl und Hass auf die Briten. Fergus kennt das nicht. Sein zutiefst schockierter Gesichtsausdruck, völlig unkonzentriert und betäubt durch den Schrecken, den er durchgemacht hat, landet er nach der Schlacht in Claires Armen. Sein Bekenntnis, dass er einen Mann getötet hat zeigt Claire den Verlust seiner Unschuld. Könnte sie ihm dieses Wissen nehmen, sie würde es in dieser Sekunde tun. Und ich bin sicher, dass es uns alle auf die gleiche Weise getroffen hat. Wir können nur hoffen, dass er sich davon erholen wird.

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Es war eine interessante Entscheidung, den Fokus in dieser Folge mehr auf die Nebencharaktere als auf  Jamie und Claire zu setzen. Sicher haben wir Jamies Führung und strategisches Denken gesehen und ich bin sicher, dass Claire mit ihrem Wissen um die Bedeutung von Sauberkeit und heißem Wasser mehr Menschen gerettet als es jeder andere es getan haben könnte. Aber durch die Konzentration auf Dougal, Ross, Kincaid, Angus und Rupert sehen wir den Tribut des Krieges an denjenigen, die nicht wussten, worauf sie sich wirklich einlassen. Wir sehen die Angst, den Mut, das Blut und den Tod aus unerwarteten Winkeln. Diese Art der Erzählung, uns von der bekannten und erwarteten Sichtweise zu entfernen und uns zu zeigen, dass Jamie und Claire von all dem zwar betroffen sind, aber das es in dieser Geschichte um mehr als nur die zwei geht. Nein, Murtagh, es braucht nicht den Tod von 500 oder 1000 um Eindruck zu hinterlassen.