#RingCon 2015 – ein Erlebnis

Tja, das war es nun. Das lang ersehnte RingCon-Wochenende liegt hinter uns. Einige haben immer noch den Blues oder sind noch in der Trauerphase. Für viele war es die erste Con und so wie es aussieht, war es auch die letzte in dieser Form. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf!

Wir haben uns überlegt, statt eines langatmigen, schriftlichen Beitrags unsere Eindrück und Emotionen mal in einem Video zusammenzufassen. Wir glauben, auf diese Weise bringen wir unsere Empfindungen am besten zur Geltung. Schaut es euch an und habt hoffentlich Spaß dabei.

An dieser Stelle geht ein ganz dickes Danke an die Organisatoren der Con und im Besonderen an Brigitte Scherr. Zu tiefstem Dank sind wir auch Barbara Schnell verpflichtet: Bärbel, du bist ne Wucht!

Ausserdem wollen wir die vielen, unheimlich tollen Gruppenmitglieder und alle anderen, die mit uns auf der Con zusammengekommen sind, nicht unerwähnt lassen: Ihr wart super!

So. Los geht´s.

 

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#RingCon 2015 Programm

 

 

Wir haben euch mal das endgültige Outlanderprogramm der RingCon zusammengestellt.

Zu den Autogrammen möchten wir noch ein paar Infos weitergeben:
Diana Gabaldon wird alle Bücher signieren, egal ob vor Ort gekauft oder alte Bücher, die ihr bereits besitzt. Der Unterschied ist folgender: Alle bereits erschienenen Bücher (Band 1 bis 8) sind vor Ort erhältlich. Wenn ihr es dort kauft, ist die Unterschrift kostenlos. Bringt ihr ein Buch von zu Hause mit, kostet das Autogramm 15,00 €.

Und hier das Programm:

RingCon Samstag RingCon Sonntag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

@ringcon 2015 mit #Outlander

Es hat sich bei einigen vermutlich schon rumgesprochen. Outlander wird auf der diesjährigen RingCon vom 6. bis 8. November 2015 im Maritim Hotel Bonn zum ersten Mal mit dem Outlander-Cast vertreten sein!

Was sagen wir dazu? Genau.

Juchuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!

Bestätigt sind bisher:

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Graham McTavish (Dougal MacKenzie)

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Gary Lewis (Colum MacKenzie)

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Duncan Lacroix (Murtagh Fraser)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und weitere sollen folgen. 🙂

Wir können schon soviel verraten: Outlander Deutschland wird auch dabei sein!

Wenn ihr auch Interesse habt, dann könnt ihr unter untenstehendem Link die Tickets bestellen:

http://www.ringcon.de/de/ticket-shop.html

Sobald es weitere Infos gibt, teilen wir die hier natürlich sofort mit euch!

***N E W S***
28.07.2015
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Sam Heughan (Jamie Fraser) wurde heute als Gast bestätigt!

 

 

Heute wurde bestätigt, dass auch Herself, Diana Gabaldon, kommen wird!
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Review Folge 16 To ransom a man´s soul / Erlösung #Outlander

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Da ist es, das Ende der ersten Staffel. Was für ein Ritt – oder auch Fahrt, mit dem Auto, dem Zug, der Kutsche, zu Pferd und durch die Steine. Diese Reise war sowohl wundervoll, wie auch dramatisch. Vor allem die letzten beiden Folgen dieser ersten Staffel sind emotional sehr intensiv.

Für die Schauspieler müssen die Dreharbeiten für die beiden letzen Folgen noch um ein vielfaches schwieriger gewesen sein, als es sowieso schon ist. Ich empfinde eine tiefe Ehrfurcht vor ihrer Kunst, uns diese unglaubliche Tiefe an Emotionen zu zeigen. Die Leser hatten vor den Szenen, die schon in den Büchern sehr plastisch beschrieben sind, einen Heidenrespekt. Und diese Fülle an Emotionen kommt wirklich eins zu eins am Bildschirm und somit am Zuschauer an und reißt ihn mit – Wut, Trauer, Lust, Schmerz und vor allem die Liebe, in all ihren positiven und negativen Ausrichtungen. Caitriona, Sam und Tobias sind einfach unglaublich – unglaublich gut.

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Fangen wir mit dem Guten an:

Jamies Rettung durch die durchgehenden Rinder ist von Beginn an wirklich gut dargestellt. Nichts ist übertrieben, sondern genau auf das Richtige reduziert worden. Kurz blitzt die Trauer auf Murtaghs Gesicht auf, als er den blutigen Körper von Jamie sieht, aber wirklich nur für einen kleinen Augenblick, sofort geht es wieder um das Wesentliche; Jamie dort heraus zu bekommen, und das so schnell wie möglich. Es gibt keine überflüssigen Dialoge, sondern nur kurze Szenen, die auf die Eile hindeuten. Wie zum Beispiel als Angus kurz mit seinem Dolch spielt, um seine Ungeduld zu überspielen oder Claire, die auf der Straße steht und auf ihren Mann wartet. Selbst der Funken schwarzen Humors, der durchkommt, als Rupert fragt, ob er den Wagen bewegen soll oder jemand lieber noch eine Tasse Tee möchte. Alles passt absolut perfekt und überträgt genau die Stimmung, die ich an dieser Stelle erwartet habe. Es ist der perfekte Übergang vom Schatten ins Licht.

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Ich bin froh, dass die Vergewaltigung nicht grafischer dargestellt wurde. Mit Ausnahme einer Szene, haben wir die Geschichte einer Bessenheit gesehen, die hier ihren Gipfel erreicht hat. Das Spiel von Tobias Menzies ist zurückhaltend, aber zutiefst verdorben. Jamies Reaktion, ihm ins Gesicht zu spucken, ist das letzte Aufbäumen vor der Kapitulation. Die Leistungen von Tobias und Sam sind erschreckend schön.

Auch die Szene in der Abtei, in der Murtagh und Jamie sich auf gälisch unterhalten, ist toll. Obwohl wir nichts verstehen, kommen die tiefen Emotionen ungefiltert rüber. Braucht man wirklich eine Übersetzung bei diesem Gespräch? Ich denke nicht.

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Und Claire? Caitriona zeigt in dieser Folge endlich einen Teil der Emotionen, die ich bisher vermisst habe. Sie wächst ihn ihre Rolle hinein. Claire kämpft darum, Jamie ins Leben zurückzuholen. Murtagh sagt, dass das nur geht, wenn ihm jemand in die Dunkelheit folgt. Und das tut sie. Was uns zu folgendem führt.

Das Schlechte.

Kurz bevor diese Folge ausgestrahlt wurde, hat Diana Gabaldon in einem Beitrag darum gebeten, das Buch zur Seite zu legen und ihre Gedanken zur Serie mitgeteilt. Die TV-Serie ist eine Adaption. Das ist richtig, trotzdem fehlen mir in der Serie viele Dinge, die ich für sehr wichtig halte. Und ich meine jetzt nicht die Szene in der heißen Quelle unter der Abtei. Die hätte ich natürlich auch gern gesehen, war aber technisch leider nicht umzusetzen.

Was mir viel mehr gefehlt hat,  ist Claires Humor und ihr unglaublich starker Wille. In den ersten Folge erscheint Claire wie ein Backfisch, der emotional noch nicht stabil ist. Das ist nicht „meine“ Claire. Und Jamie? Jamie ist mir in vielen Szenen zu „bubihaft“. Das liegt nicht an den Schauspielern. Cait und Sam können nur das spielen, was ihnen das Drehbuch und ihr Können vorgibt. Und hier hakt es für mich. Die Szene, in der Claire vor den Steinen sitzt und mit sich hadert, ob sie zu Frank zurückkehrt oder bei Jamie bleibt, ist leider nicht halb so aussagekräftig, wie sie hätte sein müssen. Und auch Jamies Reaktion, als sie in der Hütte auftaucht, kommt viel zu kurz. Die Beziehung der beiden zueinander ist für meine Begriffe nicht so dargestellt, wie sie hätte sein müssen. Aber vor allem Claire, die für mich immer die wichtigste Figur in den Büchern war, kommt in der TV-Serie nicht annähernd an das starke Rollenbild heran, wie es eigentlich sein müsste. Claires Rolle ist viel zu angepasst. Wie gesagt, Cait trägt daran nur einen Teil der Schuld. Das erste Mal, wo annähernd Claire so wie in den Büchern rüberkommt, ist die Szene, in der sie in der Abtei um Jamies Leben kämpft. Da war sie endlich, meine moderne Löwin, die sich für andere völlig aufgibt.

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Aber leider wieder nur annähernd. Ja, ich weiß, ich soll das Buch weglegen. Aber glaubt ehrlich irgendjemand, dass eine Seele, die so zerstört wurde, nur durch Lavendelduft und ein Gespräch geheilt werden kann? Auch hier fehlt die Intensität der Bücher.

Mein zweites Problem ist, dass Randall im Buch tatsächlich etwas anderes mit Jamie gemacht hat. Er sagt: „Kann sie dir das geben, was ich dir gebe?“ , und Jamie ist an diesem Punkt so verwundbar, dass er Claire nicht mehr von Randall unterscheiden kann. Randall will ihm zeigen, dass seine Liebe der von Claire überlegen ist. Er würde nicht wollen, dass Jamie sich unter falschen Voraussetzungen ergibt. Dieses egozentrische Verhalten Randalls kommt nicht rüber. Und deshalb wiederum ist die Rettung von Jamies Seele durch Claire zu oberflächlich dargestellt.

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Tja, und dann kommt, was in der heißen Quelle hätte enden können. Auf dem Deck des Schiffs teilt Claire ihrem Mann mit, dass sie schwanger ist. Irgendwie war ich da total überrumpelt. Es kam mir so vor, als ob das irgendwie noch überstürzt mit reingenommen wurde. Und Claire? Statt liebevoll, aufgeregt und stolz, sehen wir eine unsichere Frau. Und Jamie? Statt eines völlig vom Glück überwältigten jungen Mannes, sehen wir einen unsicheren , ängstlichen Jamie, der zögerlich antwortet. Wo ist der Zusammenhalt und ,durch die Rettung noch tiefere, Verbundenheit der beiden? Sie blicken zusammen in eine gemeinsame Zukunft, aber wie?

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Und zum Schluß noch was Ungewöhnliches.

Okay, Ron. Musste das sein? Ein bisschen Humor zum Ende hin ist ja in Ordnung. Aber naja. Angus? Wirklich? 😉

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Alles in allem eine Folge, aus der hätten zwei werden sollen. Ein bisschen mehr Zeit hätte der Geschichte wirklich gut getan.

Mein persönliches Fazit zur ersten Staffel: Ich bin Ron D. Moore zutiefst dankbar für die, in großen Teilen, wirklich umsichtige Adaption meines Lieblingsbuches.

Wir lesen den nächsten Review dann vermutlich nächstes Jahr in Paris. :_)