Von grünen Eiern mit Speck und wütenden Waschbären #KarlsruherBücherschau

BARBARA SCHNELL liest aus Outlander Band 9 auf der Karlsruher Bücherschau

Karlsruhe, 24.11.2016 –. Die deutsche Übersetzerin von Diana Gabaldons Outlander Saga liest noch unveröffentlichte Passagen aus dem neunten Band, der voraussichtlich 2018 erscheinen soll.

Die deutsche Übersetzerin von Diana Gabaldons epischer Outlander Saga, Barbara Schnell, war zu Gast auf der Karlsruher Bücherschau und hat exklusive Passagen aus dem noch in Arbeit befindlichen neunten Band vorgelesen.

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Und das trotz Grippe und „Watte im Kopf“, wie sie ihren Zustand selbst beschrieb. Doch das hat der Qualität der Story erwartungsgemäß keinerlei Abbruch getan. Die Passagen hatte Diana Gabaldon selbst aus den noch wenigen Teilstücken, die sie für Band neun bisher geschrieben hat, ausgewählt. Barbara Schnell hatte diese erst vor knapp zwei Wochen von ihr zugesandt bekommen und exklusiv für diesen Abend im Eilverfahren übersetzt. Normalerweise tue sie dies, wie sie sagt, recht ungern, kleine, aus dem Zusammenhang gerissene Teilstücke zu übersetzen. Doch für diesen besonderen Anlass …

Worum es in diesen Passagen ging? Kurz gesagt: Um das von den Fans so sehr geschätzte bunte familiäre Miteinander auf Fraser’s Ridge. Passionierte Leser (und davon waren an diesem Abend rund 60 anwesend, wovon 57 weiblich waren) wissen jedoch, dass in Diana Gabaldons Welt der Begriff „kurz“ mit Vorsicht zu genießen ist. Denn es ist ja gerade ihr detaillierter Erzählstil, der die Leser seit Jahrzehnten in seinen Bann zieht. Aber nun wirklich zum Inhalt (und, auch wenn es in der Natur der Sache liegt, seien alle hiermit explizit gewarnt:

ES WIRD AB HIER MASSIV, JA AUSSCHLIESSLICH, GESPOILERT! ;-))
Die erste, kürzere Passage schließt unmittelbar an das Ende von Band 8 an. Barbara Schnell  entführte ihr Publikum in ein Blockhaus auf Fraser’s Ridge. Brianna, Roger und die Kinder sind vor kurzem aus dem 20. Jahrhundert zurückgekehrt. Die Platzverhältnisse sind entsprechend beengt. Claire ist gerade dabei, Melasseplätzchen zu backen, die Kinder, darunter auch die von Fergus und Marsali, toben herum. Mandy, Briannas dreijährige Tochter, fängt an zu quengeln und will etwas vorgelesen bekommen. Da holt Roger aus Briannas Rucksack ein quietschoranges Buch hervor:

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„Grüne Eier mit Speck“ von Dr. Seuss. Natürlich sorgt schon allein die Farbe dieses Buches für ungläubiges Staunen und ziemliche Aufregung. Dies verhindert, dass Roger mit dem Lesen beginnen kann, was wiederum Mandy, die eindeutig Fraser’sche Gene im Blut hat, zu einem handfesten Wutausbruch provoziert. Jamie nimmt sie daraufhin mit nach draußen und lässt seinen beruhigenden Jamie-Zauber wirken, der seine Enkeltochter wieder in einen versöhnlichen, wenn auch noch leicht schmollenden Zustand versetzt. Die Tatsache, dass sie dann mit ihren drei Jahren allen anderen „vorlesen“ darf, befriedet sie schließlich vollends und nicht einmal die mittlerweile leicht angebrannten Melassekekse können die Stimmung an diesem Nachmittag auf Fraser’s Ridge noch trüben. Claire entgeht bei all dem nicht, dass Roger und Brianna sehr liebevoll miteinander umgehen, was sie, mit einem heimlichen Lächeln, zufrieden zur Kenntnis nimmt.

Dies, in Diana Gabaldons eloquente Worte gekleidet und von Barbara Schnell treffend und auf den Punkt übersetzt, war eine wunderbare Einstimmung auf die deutlich längere zweite Passage, welche von Barbara Schnell mit durchaus nachdenklichen Worten angekündigt wurde. Sie äußerte Gedanken zur aktuellen Stimmung in unserem Land und der Tatsache, dass wir gar nicht mehr zu wissen scheinen, dass es uns noch nie so gut ging, wie in unserer heutigen Zeit. Sie bezog sich damit auf die Tatsache, dass Fraser’s Ridge sich, nachdem die Engländer abgezogen, die Unabhängigkeit erreicht, aber noch kein funktionierendes Staatswesen in Kraft getreten war, in einem vollkommen rechtsfreien Raum befand. Was das für Konsequenzen hatte, darum ging es in folgendem Teilstück.

Jamie, Claire, Fanny und die Kinder sind mit der Hündin des von Jamie getöteten Beardsley  im Wald unterwegs. Es ist Herbst. Claire sammelt alles, was sich irgendwie als Vorrat, Medizin oder Nahrung verwerten lässt. Entsprechend langsam kommen alle vorwärts. Ein Waschbär, der von der Hündin in einem Baum entdeckt wird, und der von dort aus lautstark auf die Meute herab schimpft, sorgt für Tumult. Fanny bekommt  von Jamie das Gewehr in die Hand gedrückt und darf das Tier unter seiner Anleitung erschießen. Während die Kinder den Kadaver ausweiden und häuten, suhlt sich die Hündin in dessen Eingeweiden. Claire wird schlecht und sie muss sich übergeben. Jamie ist besorgt, da Claire ja bekanntermaßen unempfindlich auf alle Arten von Kadavern, ob offen oder intakt, frisch verschieden oder bereits in fortgeschrittenem Verwesungszustand befindlich, reagiert.  Doch es ist Beardsleys Hündin, die die Übelkeit auslöst. (Es ist kompliziert:) Jamie hatte Beardsley getötet, weil dieser der Bande von Regulatoren angehört hatte, von der Claire entführt und vergewaltigt worden war. Claire fühlt sich durch das Verhalten seiner Hündin, die nun bei Fanny auf Fraser’s Ridge lebt, an diesen Vorfall und die Umstände, die dazu geführt hatten, erinnert. Sie hadert immer noch mit der Tatsache, dass Jamie Beardsley deutlich später, also nicht mehr in direktem Affekt während der Rettungsaktion von Claire, bewusst und kaltblütig getötet hat.  In einem sehr ernsten Gespräch macht Jamie ihr bewusst, dass die Alternative, Beardsley am Leben zu lassen, über die Claire nach wie vor brütet, nie existiert hatte. Hätte dies doch allen Einwohnern von Fraser’s Ridge signalisiert, dass ihr Anführer sie nicht vor marodierenden Banden und deren Auswüchsen schützen wolle. In Zeiten der Gesetzlosigkeit ei ne gefährliche Verunsicherung, die er keinesfalls verantworten konnte. Die Brutalität und Kompromisslosigkeit dieser Erkenntnis sind es letztendlich, die Claire Übelkeit verursachen.

Wer die intensiven Gespräche zwischen Jamie und Claire kennt weiß, dass es keine Ausflüchte gibt. Sie hatten sich einst Ehrlichkeit geschworen – auch wenn es weh tut. Die scharfe Beobachtung und präzise Schilderung kleinster Veränderungen der Mimik und Gestik beider Protagonisten lässt den Leser (in diesem Fall die Zuhörer) hautnah am Geschehen teilhaben. So schaffte es Diana Gabaldon durch Barbara Schnell an diesem Abend mit Leichtigkeit, sechzig Personen von Karlsruhe aus auf eine Zeitreise ins achzehnte Jahrhundert, mitten in die herbstlichen Berge North Carolinas zu schicken.

Nach kurzem ergriffenen Schweigen wieder in der Realität des 21. Jahrhunderts angekommen, hatte das Publikum viele Fragen an Barbara Schnell – zu ihrer Arbeit als Übersetzerin, der Kooperation mit dem Verlag, wann das neue Kompendium und das Kochbuch auf deutsch zu bekommen seien und ob die Bücher auch irgendwann alle als Hardcover auf den Markt kommen würden. Sie bat darum, sich mit diesen technischen Fragen direkt mit dem Verlag in Verbindung zu setzen. Je mehr einzelne Anfragen, desto höher die Chancen auf Umsetzung!

Als vorzeitige Weihnachtsüberraschung hatte sie noch für jeden original Autogrammkärtchen von Diana Gabaldon dabei, die diese ihr extra für diesen Anlass kurzfristig per FedEx zugeschickt hatte.  Und natürlich signierte sie gerne mitgebrachte Bücher, plauderte offen mit allen und war geduldig bereit, für Fotos zu posieren. Durch und durch sympathisch wird Barbara Schnell allen Gästen der Karlsruher Bücherschau dieses Abends in sehr positiver Erinnerung bleiben.

P.S. Sie hat in einem Nebensatz die Möglichkeit erwähnt, dass sie hofft, dass nächstes Jahr Diana Gabaldon persönlich wieder einmal nach Deutschland reisen werde. Also Antennen ausfahren, Augen und Ohren offen halten und alle Alerts aktivieren!

 

Autorin: Katharina Löffler

Moorleichen und scheißende Schotten – ein Fantreffen #Fanmilytreff16

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Bild von Barbara Schnell

 

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Erstes Fazit: müde.
Und warum dieser Beitrag solch eine seltsame Überschrift hat, wird sich im Laufe der weiteren Lektüre ergeben. Versprochen.

Wie ihr ja wisst, gibt es bei Facebook eine Gruppe, die sich Outlander Deutschland nennt. In dieser Gruppe hat sich vor ungefähr einem Jahr die Frage gestellt, ob man nicht mal ein gemeinsames Treffen auf die Beine stellen kann. Nachdem diese Frage in der Gruppe auf Interesse gestoßen ist, begannen wir im Juli letzten Jahres mit der Suche nach einem Ort, einem Termin und einem Programm.

Leute, ihr macht euch kein Bild. Nachdem die ersten drei in Frage kommenden Örtlichkeiten aus dem Raster fielen (Stichwort: kein Alkoholausschank möglich), habe ich mit dem Schloßherrn von Schloss Buchenau in Eiterfeld bei Bad Hersfeld ein sehr nettes Telefonat geführt. Und man glaubt es kaum, sogar unser Wunschtermin war noch frei!

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Bild von Barbara Schnell

Somit konnte die genauere Planung beginnen. Ideen hatten wir ja viele. Wirklich. Nicht alle waren sinnvoll. Oder machbar. Oder realistisch. Oder jugendfrei.

Herausgekommen ist folgendes.

Wir haben uns vom 17. – 19.06.2016 im Schloß Buchenau versammelt. Die ersten trudelten am frühen Nachmittag ein. Nachdem wir, mit einigen Schwierigkeiten, endlich wussten, wo welches Zimmer ungefähr zu finden ist (Danke an meine Mitpfadfinderin Melli!), waren alle, die Freitag angereist sind, erstmal untergebracht. Das Programm für den restlichen Tag lautete: Aufbau für Samstag, kennenlernen, quasseln. Und trinken. Dementsprechend war die Nacht recht kurz.
Da ich eine Frühaufsteherin bin, kam ich in den Genuß eines seltenen Schauspiels. So gegen 6 Uhr früh saß ich vorm Schloß mit einer Tasse Kaffee und lauschte dem Vogelgezwitscher. Dachte ich. Nein, das Poolzimmer wurde eröffnet. Die drei Damen aus der Dr.Who/Outlanderabteilung teilten sich ein Zimmer im Obergeschoß, die Fenster standen offen. Und das Gezwitscher war eigentlich ein Kichern. In 3 Tonlagen. Die besorgten Eltern der drei, vorsichtshalber mit Sicherheitsabstand im Erdgeschoß untergebracht, erkundigten sich via Fensterfunk, ob das Dach des Schloßes noch heile sei. Es war. Allerdings wurde aus dem Ankleidezimmer ein Swimmingpool, verursacht durch, und hier scheiden sich die Meinungen, einen verstopften Abfluß, Unvermögen der Duschhandhabung oder auch pure Absicht. Plötzlich sah man eine hektische Adminöse am Fenster, sie wrang Handtücher aus. Ich enthalte mich an dieser Stelle eines Kommentares. Aber für die Unterbringung der drei im nächsten Jahr müssen wir uns Gedanken machen.

So gegen 8 trudelten dann auch die ersten zur Frühstücksschlacht an. Das war wirklich sehr vielfältig! Und natürlich kamen auch noch weitere Teilnehmer, die auch ein Zimmer wollten. Unter anderem tauchten die 2 Hexen auf dem schwarzen Besen auf und entluden diverse Nettigkeiten, die später zu einem wirklich tollen Verkaufstand aufgebaut wurden. Unsere Esther ist echt klasse an der Nadel. Und das klingt anders, als es gemeint ist!

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Bianca hat derweil schon ihr Duftkonzert fertiggestellt. In Form von Seifen, die sie selbst gesiedet hat. Ich bin zwischendrin mal kurz in unseren Gemeinschaftsraum und wurde von Orangenduft empfangen. Das war echt ein Erlebnis! Gegen Tauschware hat sie die duftenden Dinge auch herausgerückt.
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Wir hatten auch zwei Kräuterfrauen gebeten, bei uns einen Stand aufzubauen. Wer dringend einen Liebestrank benötigt, wurde fündig. Oder aber auch einen Schlaftrunk für den holden Gatten, damit man selbst abends in Ruhe weiterquasseln konnte, ohne Rücksicht nehmen zu müssen! Wer Nachschub braucht: http://www.koeddinger-kraeuterladen.de/
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Die Anreise war im übrigen bei einigen speziell. Ich selbst bin fast an den Kasseler Bergen gescheitert, die Bahn war so, wie sie immer ist, nämlich zuverlässig unzuverlässig. Kinder wurden noch kurz vor Abreise ins Krankenhaus abgeschoben, ein Shuttleservice für die Nordlichter wurde eingerichtet, die Südlichter wateten durch die Wassermassen in Richtung Buchenau. Also alles so, wie es sein soll. Komisch chaotisch!

Apropos Anreise. Wollt ihr mal gucken, wo wir alle hergekommen sind? Ich verweise hier mal speziell auf folgende Anfrage: Warum ist das nicht bei mir in der Nähe. Nähe ist relativ.

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Nach unserem Shoppingtrip ging es dann langsam auf Mittag zu. Da wurde es für uns Adminösen spannend. Wir hatten im Vorfeld unseres Treffens eine Überraschung angekündigt. Ich denke mal, das ist geglückt. Während noch ein Fotoshooting mit Blickrichtung Schloß lief, bauten sich im Hintergrund die Burghaun Castle Pipes & Drums auf. Die angereisten Teilnehmer wussten von nix.

Links oben sieht man die Flagge!
Links oben sieht man die Flagge!

 

Sobald die ersten Dudelsackklänge über den Schloßhof schallten…schaut selbst. Auf den Fotos kann man tatsächlich im Hintergrund die Flagge sehen! 🙂

VIDEO FOLGT NOCH AUF YouTUBE!

Hier mal ein paar Impressionen. Es war einfach schön. Emotional schön!

Noch etwas wirklich Wichtiges: DAS WETTER HAT GEHALTEN! Für alles hatten wir einen Plan B. Nur 30 Leute mit Dudelsäcken und Drums in einem geschlossenen Raum – keine Chance. Das Regenschirmballett ist also ausgeblieben, wobei wir darin ja schon vom Vorabend geübt waren, ich sag nur: Schirmübergabe, damit der Stuhl trocken bleibt!

Worauf auch viele gewartet haben, war der Gälischunterricht durch unseren Gast Àdhamh ó Broin! Der Mann ist echt ein Entertainer!

Und Gälisch ist gar nicht so schwer! Das Alphabet hat weniger Buchstaben! Jawoll! Und wenn man denn verstanden hat, warum durch die Kombination mit dem Buchstaben H plötzlich was ganz anderes dabei herauskommt, dann versteht man vielleicht irgendwann warum Àdhamh wie Ägif ausgesprochen wird. Unser jüngster Teilnehmer hat es auf jeden Fall deutlich schneller verstanden, als der Rest! Er hat uns dann noch ein paar schottische Sagen erzählt und uns etwas über die Musik aus Schottland berichtet. Und vorgesungen! Er war auch so nett, Übersetzungswünsche abzuarbeiten! Danke, Àdhamh! Es war super mit dir!

Bild von Kathi
Bild von Kathi

Tja. Und plötzlich gab es diesen Moment, der mich an die letzte RingCon erinnert hat. Eine wartende Menschenschlange mit Büchern in der Hand. Unser Gast Barbara Schnell hatte sich an einem Tisch niedergelassen und die mitgebrachten Bücher signiert!

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Und ich glaube, sie hat sich über unser Geschenk gefreut!

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Bild von Simone

Und nun? Jahaaa, jetzt wirds lustig. Zuerst gab es mal was zu essen. Ursprünglich wollten wir draußen eine Grillparty schmeissen. Da hat uns Petrus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also wurde draußen unter einem Abdach gegrillt und alles einfach drinnen serviert. Ging auch! So langsam gingen auch einige Richtung Kühlschrank. Man ist ja durstig!

An dieser Stelle möchte ich ein besonderes Danke an unsere Pia senden. Sie hatte nicht nur selbst einen Stand, denn sie ist ja auch selbst Autorin, nein, sie hat nach dem Essen auch noch eine Lesung aus ihrem neuesten Buch mit dem Thema Käsespätzle gehalten.

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Uuuhuund dann ging es los! Whiskytasting mit Pia. Heiheiheiheieiei. 4 Sorten. Eine davon schmeckte….sagen wir mal torfig. Pias Kommentar dazu: Schmeckt nach Moorleiche! Da ich ihn mochte, stellt sich mir seit Samstag die Frage, ob ich nekrophil bin…. 😀

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Zu später Stunde gab es dann noch einen Tanzkurs mit zeitgenössischen Schrittfolgen. Sagt Memi. Sie hat das in die Hand genommen. Dankeschön!

 

Sollen wir über den Rest des Abends den Mantel des Schweigens legen? Nicht doch…

 

Und an dieser Stelle erwähne ich natürlich keine angeknabberten Ohrringe. Oder sonstige Katastrophen! Obwohl ich da noch einige Anmerkungen hätte. Àdhamh hat ein neues deutsches Wort gelernt: Pumapisse. Hat was mit den Moorleichen zu tun! Und wieso Sonntag früh ein halbvolles Bierglas im Kühlschrank stand, das hat sich mir auch nicht so ganz erschlossen….

Am nächsten Morgen fühlten wir uns alle irgendwie so:

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Ich weiß, dass die letzte Nachricht via Whatsapp um 4.41 Uhr abgeschickt wurde. Es ging um einen Ehemann, der sich über die raschelnde Bettwäsche beschwert hat, weil jemand noch am Handy war. Apropos Männer. Es waren sogar einige dabei. Ich möchte an dieser Stelle mal kurz die deutsch/schottischen Wuschelknie erwähnen!

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Der Sonntag startete dementsprechend deutlich ruhiger. 🙂 Um 8 Uhr begann das Frühstück und gegen 9 Uhr haben sich die ersten schon verabschiedet. Wirklich schweren Herzens muss ich sagen!

Bis wir dann alles wieder aufgeräumt, abgebaut und zusammen gepackt hatten, war es dann irgendwann 11 Uhr. Wieder wurden Fahrgemeinschaften Richtung Bahnhof gebildet. Das hat wirklich alles ganz wunderbar geklappt!

Ich bin euch jetzt allerdings noch eine Aufklärung schuldig. Es geht um besagten scheissenden Schotten. Es gab einen Teilnehmer, bei dem es bis Freitag nicht feststand, ob er kommen kann.

Wir waren dann alle froh, dass er doch kommen konnte, und eben nicht den scheissenden Schotten gegeben hat! Liebe Grüße, aber an dieser Erwähnung bist du selbst schuld! 😀

Selbst schuld ist auch noch die sonntäglich einäugige Eule, über die sich die wunderbare Barbara Schnell wirklich köstlich amüsiert hat. Und ich meine hier kein Tier, sondern eine Teilnehmerin!

Mein abschließendes Fazit: Muss unbedingt wiederholt werden! Ich kann versprechen, dass die Planung für das Fanmilytreffen 2017 im August beginnen wird!

Wir alle haben, so denke ich, an diesem äusserst denkwürdigen Wochenende viele neue Eindrücke und Freundschaften gewonnen. So verschieden wir alle waren, so gab es nicht ein böses Wort, nur gute Stimmung und viele positive Emotionen. Ich bin furchtbar stolz, dass wir bei unserer Auktion, bei der Memi und Cynthia zur absoluten Höchstform aufgelaufen sind, die sagenhafte Summe von 515 Euro erreicht haben. Mit dem Geld, welches, erstaunlicherweise, nach Erhalt der Getränkerechnung übrig geblieben ist plus Spenden, die wir erhalten haben, konnten wir gestern je 400 Euro an World Child Cancer und Pfefferminzgreen überweisen.

So. Das wars für dieses Jahr. Wer macht nächstes Jahr wieder mit?

 

Es bedanken sich bei euch:

Dominique und Catriona – Admins der Gruppe Àdhamh’s Ó Broinies

Patricia, Melanie, Cynthia, Kristin, Saskia und Conny – Admins der Gruppe Outlander Deutschland

Tulach Àrd - ausgesprochen: Tulach Arschd! (kein Scherz!)
Tulach Àrd – ausgesprochen: Tulach Arschd! (kein Scherz!)

 

 

Was gibts neues? #Outlander

Hier mal zusammengefasst ein paar Neuigkeiten!

Die Golden Globes liegen hinter uns. Ich bin der Meinung, dass alleine die Nominierung etwas grandioses ist. Gewinnen muss man nicht. Es gibt ja nächstes Jahr eine neue Chance!

Hier findet ihr die durch Barbara Schnell übersetzten Eindrücke von Diana Gabaldon. Wie immer toll geschrieben!

Teil 1:

http://dgabaldon.de/outlandertv/blog/html/20160112_0.htm

Teil 2:

http://dgabaldon.de/outlandertv/blog/html/20160113_0.htm

 

Für alle Fans gab es dann noch ein Leckerli vom roten Teppich:

Caitriona:

Sam:

Und da wir den Januar schon zur Hälfte geschafft haben, dauert das Warten auf Staffel 2 auch nicht mehr so lange!

Gemeinsam schaffen wir die restliche Zeit auch noch. 🙂

 

 

Info zur neuen Übersetzung Feuer und Stein #Outlander1neu

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Hier mal ein kleiner Leitfaden zu den Büchern der Highland Saga.

1995 erschien der erste Band der Highland Saga in Deutschland unter dem Titel Feuer und Stein. Das Original wurde damals von einem Übersetzerteam ins Deutsche übertragen. Dabei wurde der Inhalt um ca. 25 % gekürzt. Dieses gilt auch für Band 2 (Die geliehene Zeit) und Band 3 (Ferne Ufer).

Diana Gabaldon hat seit letzem Jahr für die ersten drei Bücher der Saga einen neuen Verlag. Und dieser hat entschieden, dass es jetzt eine neue Übersetzung durch Barbara Schnell geben soll, die auch schon die Bücher 4 – 8 übersetzt hat. Und diesmal in ungekürzter Fassung! Band 2 soll voraussichtlich im Herbst 2015 und Band 3 im Herbst 2016 erscheinen.

Solltet ihr also mit dem Gedanken spielen, euch den ersten Band zu kaufen, dann sucht nach dem oben gezeigten Cover. Dies ist die aktuelle, ungekürzte Ausgabe und erscheint aktuell bei Droemer Knaur.

Solltet ihr in der Buchhandlung stehen und dort nicht dieses Buch angeboten bekommen, dann klärt die Buchhändler vor Ort doch einfach auf 😉

http://www.droemer-knaur.de/buch/8434748/outlander-feuer-und-stein

Gewinnspiel #Outlander1neu

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Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, erscheint am 04.05.2015 das erste Buch der Highlandsaga von Diana Gabaldon in einer von Barbara Schnell neu übersetzten Fassung im Verlag Droemer Knaur. Diesmal in ungekürzter Fassung!

Um dieses, lang erwartete, Event gebührend mit euch zu feiern, verlosen wir 5 Taschenbücher unter allen Einsendern, die uns mitteilen können, in welchem Jahr das englische Original in den USA erschienen ist.

Sendet die Antwort einfach an outlanderde@web.de!

Einsendeschluß ist der 20.04.2015 um 23.59 Uhr!

Und für alle, die das Buch nicht gewinnen, hier der Link, wo ihr es euch bestellen könnt:

http://www.droemer-knaur.de/buch/8434748/outlander-feuer-und-stein

Wir bedanken uns bei Droemer und Knaur für die Verfügungstellung der Bücher!

Teilnahmebedingungen

(1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

(2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar.

(3) Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Facebookgruppe https://www.facebook.com/groups/OutlanderDeutschland/

(4) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie sämtliche Gewinnspielfragen beantwortet und die Lösung per E-Mail an outlanderde@web.de sendet. Der Teilnehmer ist für die Richtigkeit, insbesondere seiner E-Mailadresse, selbst verantwortlich. Der Eingang der Gewinnspielantworten hat innerhalb der im Gewinnspiel genannten Frist zu erfolgen. Zur Überprüfung der Fristwahrung dient der elektronisch protokollierte Eingang der E-Mail bei uns.

(3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

(4) Diese Nutzungsbedingungen können jederzeit ohne gesonderte Benachrichtigung geändert werden.

(5) Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt und erklärt sich mit seiner Teilnahme einverstanden, in diesem Blog namentlich erwähnt zu werden. Da der Versand direkt über den Verlag Droemer Knaur erfolgt, stimmt jeder Teilnehmer im Falle des Gewinns zu, dass seine Adresse zu diesem Zweck an den Verlag weitergegeben wird.

(6) Teilnahme möglich bei allen Einwohnern Deutschlands, der Schweiz und Österreich. Ein Versand des Gewinns ausserhalb der EU erfolgt nicht.

Interview mit @Barbara_Schnell

Wir haben euch zum Start des Countdowns zum Erscheinungsdatum der Neuübersetzung ja etwas Besonderes versprochen.

Da sich das Erscheinungsdatum auf den 05.05.2015 verschoben hat, wollen wir euch aber trotzdem die versprochene Überraschung nicht vorenthalten. 😉
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Barbara Schnell, die Übersetzerin, die die Bücher von Diana Gabaldon für uns ins Deutsche übersetzt, war so lieb, mit uns ein schriftliches Interview zu führen. Wir hoffen, wir haben die, in euren Augen, richtigen Fragen gestellt.

Viel Spaß damit!

 

• Wie hast du Diana kennengelernt? Kanntest du sie vor den Büchern oder erst hinterher?

Ich habe Diana 1992 im „LitForum“ des Online-Dienstes CompuServe kennengelernt (heute: „Books & Writers Community“ http://forums.compuserve.com/…/Books_and_Writers_C…/ws-books?). Damals habe ich für einen Artikel über „Frauen im Netz“ recherchiert, den ich für ein Computer-Magazin geschrieben habe. Eine der Antworten kam von Diana, und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Natürlich bin ich dann auch auf ihre Bücher neugierig geworden, und eine andere Bekannte aus dem Forum war so lieb, mir den ersten Band zu schicken. Da war’s dann um mich geschehen.

• Wie wird man überhaupt Übersetzerin?

Auf diese Frage kann ich keine allgemeingültige Antwort geben, da ich Seiteneinsteigerin bin. Es gibt aber sogar Hochschul-Studiengänge für angehende Übersetzer. Keine Ahnung, ob dadurch die Chancen steigen, Aufträge zu bekommen.

• Wie sehr beeinflusst dich die Fanbase bei den Übersetzungen?

Sie schickt mir ermunternde Tweets, E-Mails und Gästebucheinträge, die ich SEHR zu schätzen weiß. Und hin und wieder sogar Care-Pakete mit Nervennahrung (lecker!). Ich hoffe nur, dass die Treue anhält, wenn die neue Übersetzung von „Feuer und Stein“ erscheint. Wenn man ein Buch seit zwanzig Jahren liebt, muss es komisch sein, es plötzlich in ganz andere Worte gefasst zu finden …

• Kannst du jetzt Gälisch??

Haha. Nein, weiter als bis „Prost!“ und „Wie geht es Ihnen?“ reicht es leider nicht. Offen gestanden würde ich aber auch viel lieber Bodhran Spielen lernen.

• Musst du für die Übersetzung oft mit Diana kommunizieren?

Jetzt bei „Feuer und Stein“ nicht; das englische Buch ist zwar nicht ohne Fehler, aber um sie zu beseitigen, brauchte ich Diana nicht. Das war bei „Ein Schatten von Verrat und Liebe“ anders; da hatten wir in den letzten drei Monaten quasi eine Standleitung und haben sogar diverse Knoten gemeinsam aufgedröselt. Das war ein großartiges Erlebnis! Aber wir sind ohnehin ständig in Kontakt.

• Hattest du die Neuübersetzung schon in der Schublade? So unter uns…

So unter uns … Mein Sohn hat in den letzten Jahren immer schon zu mir gesagt, mach das doch einfach; es kommt bestimmt irgendwann. Ich habe aber nicht daran geglaubt, dass ich das tatsächlich erleben darf – bis zu dem Tag im Juli 2014, als mich Dianas Agent angerufen hat und fragte, ob ich es tun möchte. Und ich in Aachen auf dem CHIO mit zwei Kameras am Arm im Großeinsatz war und erst gar nicht begriffen habe, wer das ist und was er will …

• Welcher ist dein Lieblingscharakter aus den Büchern und was würdest du diesen Charakter gerne mal fragen?

Ich kann das gar nicht sagen; es werden ja immer mehr Hauptfiguren, die alle interessant und liebenswert sind. Wenn es aber eine Figur gibt, die mir besonders am Herzen liegt und der ich alles Gute wünsche, ist es Jennys Sohn Ian.

• Wie läuft so eine Übersetzung tatsächlich ab?

Hm. Ich fahre meinen Rechner hoch, zünde eine Kerze in meinem großen Glas-Windlicht an (das mal eine Vase war, in der uns Dianas Agent einen Riesenblumenstraß geschickt hat, als „Das flammende Kreuz“ zum erstem Mal auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste war und wir beide gerade auf Lesereise waren und einen Zwischenstop bei uns zu Hause gemacht haben …), setze mich auf meinen Swopper und tippe, bis meine Bandscheiben mir nahelegen, mal etwas anderes zu tun. Anfangs zwei, drei Stunden am Tag, am Ende oft bis zu zwanzig. Zwischendurch kommt mal eine E-Mail oder ein Tweet oder eine Fotoanfrage, aber wenn ich arbeite, arbeite ich … und mehr ist eigentlich nicht dabei.

• Wie lange brauchst du für ein Buch?

Das kommt immer darauf an, wie viel von dem Buch tatsächlich schon existiert, wenn ich anfange – das schnellste war „Feuer und Stein“ in vier Monaten; bei „Ein Schatten …“ verteilte sich die Arbeit über 16 Monate, in denen ich aber zwischendurch auch viel journalistisch gearbeitet habe, während ich auf Nachschub von Diana gewartet habe.

• Pferde und Fotografie sind ja deine anderen Arbeitsbereiche. Hat das eine auf das andere Einfluss?

Nein. Es ist schön, unterschiedliche Dinge zu tun; ich brauche Bewegung, frische Luft und Abwechslung, und ich liebe auch nach wie vor die journalistische Arbeit.

• Hast du durch die Bücher ein Interesse für Schottland entwickelt? Oder, wenn vorhanden, gab es das bereits vorher?

Als ich noch keine Pferde hatte, war ich bis zu dreimal im Jahr in Schottland; inzwischen ist das letzte Mal fast neun Jahre her. Die Neugier auf das Land kam durch die Bücher; ich muss allerdings nicht „auf Jamies Spuren wandeln“, ich stehe lieber allein auf einem selbst erwanderten Gipfel.

• Welche Übersetzung würde dich noch reizen?

An so etwas darf ich gar nicht denken; ich bin (glücklicherweise!) erst einmal ausgelastet. Nach wie vor schade finde ich es allerdings, dass die Alaska-Krimis von Dana Stabenow hierzulande keine Leserschaft gefunden haben; ich finde sie toll, und an den zwei Bänden, die ich übersetzt habe, hatte ich riesengroße Freude.

• Kaffee oder Tee?

Beides. Okay, Tee und Espresso. Der Begriff „Kaffee“ ist ja weit gefasst 🙂

• Worüber hast du dich heute schon amüsiert? Ausser über unsere Fragen natürlich!

Über das Streiflicht in der Süddeutschen, den Newsticker auf titanic-magazin.de und über die Ponystute einer Bekannten, die ernsthaft lieber auf den Arm wollte als sich gesittet an meiner Seite durch die Reithalle zu bewegen.

Vielen, lieben Dank Barbara! Und zu deiner Beruhigung, wir werden die neue Übersetzung garantiert lieben!

Feuer und Stein – Outlander

Barbara Schnell, die deutsche Übersetzerin, hat gerade via Twitter mitgeteilt, dass sie die neue Übersetzung des ersten Buches fertig gestellt hat!

Juchuuuuu!

Vorbestellen könnt ihr hier:

Amazon

http://www.amazon.de/Outlander-Feuer-Stein-Diana-Gabaldon-ebook/dp/B00R5C2YAU/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1421429954&sr=8-2&keywords=feuer+und+stein+outlander

Thalia

http://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/outlander_feuer_und_stein/diana_gabaldon/ISBN3-426-51802-3/ID41002740.html?fftrk=1%3A1%3A10%3A10%3A1&jumpId=8709449

 

Deutsche Neuübersetzung von @Barbara_Schnell

Habt ihr die ersten, kleinen Einblicke in die deutsche Neuübersetzung schon gesehen? Die wunderbare Barbara Schnell übersetzt ja gerade die ersten 3 Bücher der Highlandsaga neu. Voraussichtlich wird der erste Band rund um die Ausstrahlung bei VOX beim Droemer Knaur Verlag erscheinen.

Mir viel dazu spontan nur ein Wort ein: krass.

Der Unterschied ist so unglaublich, dass ich den einen Teil erst beim letzten Satz identifizieren konnte. Vielen, vielen, lieben Dank Barbara! Du bringst die Bücher für die deutschen Leser zum Leben!

Hier die Links zu den ersten beiden Auszügen auf der Seite http://www.dgabaldon.de

http://dgabaldon.de/blog/html/20141130_0.htm

http://dgabaldon.de/blog/html/20141207_0.htm