Samhain – Teil 1

Samhuinn


Unsere Heldin Claire fällt in der Serie in der Zeit rund um den 1.November, an Samhain, auf mysteriöse Weise durch den Steinkreis am Craigh na Dun. (Im Buch ist es an Beltane, dem 1.Mai). Grund genug, auf diesen besonderen Tag, in der heutigen Zeit auch besser als Halloween bekannt, einmal genauer einzugehen.

Samhuinn, wie es im schottischen Gàidhlig geschrieben wird, wird vom Abend des 31.Oktobers bis zum 1.November gefeiert. Der Monat November wird im schottischen Gàidhlig „Mì na Samhna“ genannt. Dieser besondere Abend und Tag ist eines der vier hohen keltischen Feuerfeste (Imbolc am 01.02., Beltane am 01.05., Lughnasadh am 01.08. und Samhain am 01.11.)

 

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Samhuinn ist das höchste und wichtigste der Feuerfeste, denn es markiert das keltische Neujahrsfest, das am Vorabend des 1.Novembers beginnt und damit den Beginn des neuen Jahres einläutet.

Es symbolisiert das Ende der Erntesaison und den Beginn des Winters. In dieser Zeit wird das Vieh von den Sommerweiden eingebracht und die Nahrungsvorräte für den bevorstehenden Winter aufgestockt.

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Keltische Tradition:

 Im alten keltischen Glauben ist dies aber auch die Zeit, in der sich die Grenze zwischen der spirituellen Welt und der materiellen Welt verschiebt und der Schleier besonders dünn ist. In dieser besonderen Nacht kommen beide Welten am dichtesten beieinander, sodass ein Übergang in beide Welten möglich ist.

 

Neben Beltane ist Samhuinn die magischste, und auch die angsteinjagenste Zeit des Jahres. Die Kelten glaubten mit grosser Ehrfurcht an das Übernatürliche und an magische Orte “in between” (dazwischen). Diese heiligen Stätten sind alle Grenzorte, wie z.B. Ufer zwischen Land und Wasser, Brücken und Kreuzwege.

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Man glaubt, dass dann die Geister der Toten auf der Erde wandeln können, ebenso wie übernatürliche Kreaturen wie Hexen, Feen und Dämonen.

Zum Schutz werden in der Tradition große Feuer angezündet (Bonfires) und man vermutet, dass daraus die Tradition der ausgehöhlten Rübenlaternen entstanden ist.


In früheren Zeiten wurden bei vielen irischen und schottischen Kelten der Toten mit einem traditionellen “Supper” Abendessen gedacht. Am Vorabend des 1. November wurde das Mahl in absoluten Stillschweigen serviert und ein Platz am Kopf des Tisches wurde für die Vorfahren reserviert.

Dort wurden ebenso die Speisen und Getränke angeboten, ohne direkt auf den Platz zu schauen, denn die Toten zu sehen, bringt Unglück. Nach dem Essen wurden Teller und Becher nach draußen gebracht und im Wald hinterlassen.

Autorin: Dominique

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